Das Riff Fiery Cross: China baut auf den Spratly-Insel Flughäfen.

Spratly-InselnChina provoziert Nachbarn mit Flugzeuglandung

China baut auf den umstrittenen Spratly-Inseln drei große Landebahnen. Nun wurde eine mit einem zivilen Flugzeug getestet. Das sorgt für Irritationen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Antwort aus Peking kam postwendend. «Es sei eine vollständig inländische Angelegenheit», ließ das chinesische Außenministerium ausrichten. Zuvor hatten Japan, die Philippinen und Vietnam heftig protestiert. Den drei Ländern gefällt nicht, dass China erstmals ein ziviles Flugzeug am neu gebauten Flughafen Fiery Cross auf den Spratly-Inseln landen ließ. Sechs Staaten beanspruchen das Archipel in Südostasien für sich.

China hat in den vergangenen Monaten große Bauarbeiten auf den Atollen und Riffen der Spratly-Inseln begonnen. Dazu gehört auch der Flughafen auf dem Riff Fiery Cross, das die Chinesen Yongshu Jiao nennen. Die Landebahn ist rund 60 Meter breit und 3100 Meter lang. Auch auf Woody Island sowie Subi Reef wurden Landebahnen von rund 3000 Metern Länge angelegt. Das ist eine größere Landebahn als etwa die der Flughäfen Berlin-Tegel, Düsseldorf oder Kassel.

Bei den Spratly-Inseln geht es um Macht und Öl

Die Bauten wurden auf Satellitenbildern der weitläufigen Region sichtbar. Der nun durchgeführte Flug zum Flughafen von Fiery Cross sei durchgeführt worden, um die Erfüllung der Normen für zivile Flughäfen zu testen, so das chinesische Außenministerium. Beobachter sehen eher militärische Absichten hinter dem Vorgang.

Die Spratly-Inseln bestehen aus hundert weit verstreuten Riffen, Atollen und Eilanden. Die größte ist Taiping Dao mit einer Größe von knapp 0,5 Quadratkilometer. China, Vietnam und Taiwan beanspruchen den Archipel ganz für sich. Brunei, Malaysia und die Philippinen erheben Anspruch auf einen Teil. Die Inseln sind interessant, weil sie strategisch gut liegen. Zudem werden im Meer um sie Erdöl- und Erdgasvorkommen vermutet. Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam besitzen seit längerem Flugplätze auf den Inseln.

Mehr zum Thema

ticker-aeroflot

Aeroflot verbindet Irkutsk mit chinesischer Strand-Destination

haikou china

Condor nimmt Flüge zu zweitem Ziel in China auf

ticker-china

Video: China testet unbemanntes Frachtflugzeug

Airbus a330 von China Eastern im Hintergrund steht ein Flugzeug von Japan Airlines: Chinesische Airlines erleben derzeit eine Stornierungswelle für Japan-Flüge.

Chinesische Airlines annullieren massenweise Japan-Flüge

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack