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Schmalrumpf

C-Series bei Bangkok Airways im Rennen

Bangkok Airways will rund 20 neue Flugzeuge anschaffen. Fällt die Wahl auf Airbus oder Boeing - oder doch auf Bombardier?

Bangkok Airways

A319-Empfang bei Bangkok Airways im Juli: Bald sollen andere Flieger her.

Bangkok Airways ist klein, aber genießt einen guten Ruf. Sie dient als Zubringer nach Südostasien für viele große Fluglinien. An Bord gibt es immer vollen Service mit einer Mahlzeit und Getränken. Sie nannte sich schon Boutique Airline, als der Begriff noch nicht in Mode war. Allerdings geraten einige Flieger der Airline langsam in die Jahre, die Airline sucht daher nach Alternativen.

Zum Ausbau und zur Erneuerung ihrer Flotte schaut sich Bangkok Airways drei Schmalrumpfflugzeuge an: Den Airbus A319 Neo, Boeings 737 Max 7 und Bombardiers CS300. Das berichtet das Fachportal Flight Global nach einem Gespräch mit Peter Wiesner, früher Top-Manager bei Bangkok Airways, heute Berater der Fluggesellschaft. Demnach interessiert sich die Airline für rund 20 Maschinen, die ab der zweiten Hälfte des Jahres 2019 ausgeliefert werden können. Einige der Flieger sollen gekauft, andere geleast werden.

Zurzeit keine Boeing in der Flotte

Wiesner hält eine Entscheidung in den kommenden sechs bis neun Monaten für ideal, sagte aber auch, dass es aufgrund der fortlaufenden Leasingverträge keine Eile gebe. Ersetzt werden sollen mit den neuen Fliegern 15 Airbus A319. Wiesner sagte, die C-Series sei leichter als A319Neo und 737 Max 7 und würde daher Sprit sparen. Andererseits würde es mehr Aufwand bedeuten, einen weiteren Flugzeugtypen in die Flotte aufzunehmen.

Letzteres Argument würde in gewisser Weise auch auf die Boeing zutreffen. Denn die Flotte von Bangkok Airways besteht zurzeit aus Airbus A320, Airbus A319, ATR 72-500 und ATR72-600. Den neuesten A319 hatte die Fluglinie erst Mitte Juli in Empfang genommen. Allerdings hatte Bangkok Airways in der Vergangenheit auch vier Boeing 717 in Betrieb. Ebenfalls spannend an der aktuellen Konkurrenzsituation: Airbus hat vor rund zwei Wochen angekündigt, 50,01 Prozent der Anteile an der C-Series zu übernehmen.



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