A319 von British Airways: Piloten flogen mit Masken.

Rauch bei Landung in Zürich

Beim Landeanflug meldeten die Piloten eines British-Airways-Airbus A319 eine Störung. Am Flughafen warteten Sicherheitskräfte.

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Luftfahrt

Flug BA720 war am Sonntag (11. Dezember) um 19.10 Uhr in London Heathrow gestartet und sollte um 22.00 Uhr wie üblich in Zürich absetzen. Nichts deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmte. Doch als die Crew bereits im Landeanflug war, bemerkten die Piloten des Airbus A319-100 mit der Immatrikulation G-EUOC Rauch im Cockpit. Wie ein Passagier dem Aviation Herald schrieb, habe man den Geruch teilweise auch in der Kabine wahrgenommen. Umgehend wurden die Sicherheitskräfte am Flughafen informiert. Gemäß unbestätigten Angaben sollen die Piloten aus Sicherheitsgründen auch die Sauerstoffmasken angezogen haben, um den Jet sicher in Zürich landen zu können. Angesichts der Situation beschleunigten sie das Landemanöver.

Die Landung glückte dann auch ohne weitere Probleme. Am Rand von Start- und Landebahn 34 waren Feuerwehr und Sicherheitskräften stationiert. Sie eskortierten den Airbus dann zum Gate, wie der Aviation Herald meldet. Am Boden angekommen meldete die Crew allerdings, alles sei wieder in Ordnung. Die Passagiere konnten das Flugzeug ganz normal verlassen. Niemand kam zu Schaden.

Mehrere Fälle

In letzter Zeit kam es wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, zuletzt mit einer Maschine von Air Berlin auf dem Flug von New York nach Düsseldorf (aeroTELEGRAPH berichtete). Ein Jet von Lufthansa musste im Herbst ebenfalls wegen eines Geruchs in Zürich notlanden. In allen Fällen funktionierten aber die Sicherheitsvorkehrungen bestens.

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