Letzte Aktualisierung: um 8:10 Uhr
Partner von  

Botswana will Afrika-Hub werden

Das Land im Süden Afrikas baut seine Flughäfen aus und investiert kräftig in die Sicherheit - aus purer Notwendigkeit.

Shosholoza/Wikimedia/CC

Sir Seretse Khama International Airport ind Gaborone: Soll größer werden.

Ein «Meilenstein» für die Luftfahrtindustrie Botswanas soll es sein, sagte UNO-Vertreter Eugen Nyarko auf dem International Civil Aviation Day in der Hauptstadt Gaborone. Das Land im Süden Afrikas hat im Oktober den «Civil Aviation Act» verabschiedet. Dieser sieht verschiedene Maßnahmen vor, die dazu dienen, die Sicherheit in der zivilen Luftfahrt des Landes zu erhöhen. So etwa die Einrichtung einer neuen Behörde, die für die Untersuchung von Zwischenfällen verantwortlich ist. Auch härtere Strafen im Falle einer Verletzung des Luftfahrtrechtes oder im Fall von Sicherheitsrisiken sind geplant. Das neue Gesetz löst den Civil Aviation Act von 1993 ab.

Das Land sei durch diesen Schritt auf dem besten Weg, die Sicherheit von Passagieren und Crew stark zu verbessern, so UNO-Mann Nyarko. Durch die neuen Regeln erfüllt Botswana die internationalen Standards der UNO-Unterorganisation International Civil Aviation Organisation (ICAO). Es wendet nun die von der Organisation vorgeschlagenen Praktiken und Abläufe an.

Als Drehkreuz etablieren

Für die Aviatikindustrie Botswanas ist das ein weiterer Schritt in eine Richtung, die man schon länger eingeschlagen hat. Das Land hat keine Küste. Dennoch will die Regierung im Handel internationalen Handel und Tourismus eine wichtige Rolle einnehmen. Sie setzt deshalb auf die Luftfahrt und will sich als Drehkreuz etablieren. Dazu baut man gerade auch die Hauptflughäfen in Gaborone, Francistown, Maun und Kasane aus. Sie sollen sowohl eine größere Effizienz beim Transport von Gütern bieten als auch einen größeren Komfort für die Passagiere. So soll etwa die Hauptpiste am Sir Seretse Khama International Airport von 3000 auf 4000 Meter verlängert werden, um so auch große Flieger aufnehmen zu können.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.