Boeing 747-8: Bestellungen lassen zu wünschen übrig.

JumboBoeings Leasing-Wette auf die 747

Die Boeing 747 verkauft sich nicht gut. Der Hersteller glaubt dennoch an den Flieger - aber nicht unbedingt im direkten Verkauf.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Boeing 747-8 ist kein Verkaufsschlager. Für die Passagierversion hat der amerikanische Flugzeugbauer seit Jahren keine Bestellung mehr an Land gezogen. Auch die Frachtversion interessiert nur mäßig. Immerhin: UPS bestellte im vergangenen Oktober 14 Fracht-Jumbo-Jets. Boeing gibt die 747 aber offenbar nicht auf, nur will der Konzern anders damit Geld verdienen als üblich.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, machen die Boeing 747 inzwischen rund einen Viertel des Portfolios des Leasingarms Boeing Capital aus. Das Volumen an Jumbo-Jets hat sich demnach seit 2012 verfünffacht, wie aus Unterlagen hervorgeht, die der Konzern der Börsenaufsicht zur Verfügung stellen muss.

Fracht-Zukunft

Boeing Capital zählte 2016 Deals für die Jumbos im Wert von 1,26 Milliarden Dollar. Der größte Teil davon betraf die neue Version 747-8. Laut Bloomberg verleast Boeing die Flieger an Frachtairlines in Ländern wie Russland oder Aserbaidschan.

Im Frachtbereich sieht Boeing denn auch die Zukunft des Jumbos. «Die Zukunft der 747-8 ist eng mit der des Frachtmarkts verbunden», so Verkaufschef Randy Tinseth laut Bloomberg. «Wir schauen uns das Segment genau an, es erholt sich.» Tatsächlich sieht es in dem Bereich gut aus. Im Januar wuchs der Cargo-Markt 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum - das ist deutlich mehr als der Schnitt von drei Prozent über die vergangenen fünf Jahre.

Baldiges Ende?

Ob das nun heißt, dass Boeing den vierstrahligen Jet auch weiter produziert, ist nicht klar. Denn Boeing Capital verleast zu einem großen Teil gebrauchte Flieger. Eigentlich sah es denn auch vor nicht allzu langer Zeit sogar so aus, als hätte Boeing sich damit abgefunden, dass es die Königin der Lüfte nicht mehr lange gibt.

Die Produktionsrate für die 747-8 wurde auf ein für die Flugzeugproduktion fast homöopathisches Niveau heruntergefahren. Nur noch eine halbe Maschine im Monat verlässt derzeit das Werk. Denn Bestellungen blieben aus. Sollte das so weiter gehen, so prognostizierte Boeing kürzlich, sei es «absolut wahrscheinlich», dass man das Programm beende.

Mehr zum Thema

Boeing 747-8 von Lufthansa: Die First befindet sich im Hauptdeck.

Lufthansa verrät erste Details zu Allegris in ihren Boeing 747-8

Boeing 747-8 von Lufthansa hopst und startet wieder durch

Boeing 747-8 von Lufthansa hopst und startet wieder durch

Boeing 747-8 F von Atlas Air: Feuer aus dem Triebwerk.

Boeing 747-8 F von Atlas Air muss mit Triebwerksschaden umkehren

Allegris-First-Class-Suite und Boeing-747-8-Nase: Spezialauftrag.

Lufthansa Technik passt Allegris-First-Class an Boeing 747-8 an

Video

Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack