Fedex-Ecodemonstrator: Neue Technologien für die Frachtfliegerei.

UmweltBoeing und Fedex tüfteln an sparsamen Jets

Der Flugzeugbauer und der Logistikkonzern kooperieren in der nächsten Runde des Ecodemonstrator-Programms. Dafür wird eine Boeing 777F zum fliegenden Labor umgebaut.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mit dem Ecodemonstrator-Programm testet Boeing seit 2011 Technologien, die den Treibstoffverbrauch und den Lärm von Flugzeugen reduzieren. Zugleich sollen sie einen effizienteren Flugbetrieb ermöglichen. Nach einem Abstecher zum brasilianischen Konkurrenten Embraer im letzten Jahr wird als nächstes eine Frachtversion der Boeing 777 von Fedex zum fliegenden Labor umgebaut.

Die Zusammenarbeit macht Sinn: Fedex betreibt eine der größten Flotten von Frachtflugzeugen. Im Februar 2017 nutzte Fedex Express 658 Flugzeuge und flog weltweit mehr als 375 Flughäfen an. Das Drehkreuz Memphis im US-Bundesstaat Tennessee ist alleine durch Fedex der zweitgrößte Frachtflughafen der Welt.

Sparsamere Schubumkehr

In der 777 F von Fedex wird Boeing eine sparsamere Schubumkehr testen. Dazu kommen Verbesserungen einiger Instrumente im Cockpit – besonders im Zusammenhang mit dem An- und Abflug aus verkehrsreichen Flughäfen – und Prototypen für neue Flugzeugteile, welche bei der Herstellung weniger Abfälle verursachen, schreibt Boeing in einer Mitteilung.

Im Rahmen des Ecodemonstrator-Programms hat der Flugzeugbauer bisher in vier Flugzeugen Dutzende von neuen Technologien getestet. Zuletzt kam ein Kurzstreckenjet Embraer 170 zum Einsatz, in dem unter anderem eine brasilianische Mischung aus 10 Prozent Bio-Kerosin und 90 Prozent fossilem Kerosin und ein neues Flügeldesign ausprobiert wurden.

Neue Winglets für die B737Max

Mit den Vorgängerprogrammen von Ecodemonstrator forscht Boeing seit 38 Jahren an sparsameren und leiseren Fliegern. Zu den größten Errungenschaften der Bemühungen gehört nach Angaben der Amerikaner das Advanced Technology Winglet der Boeing 737Max. Dieses 2012 getestete Update soll die Treibstoffeffizienz um 1,8 Prozent verbessern, wie das Fachportal Air Cargo World berichtet.

In den nächsten Jahren sollen Entwicklungen im Bereich des automen Starts und Taxiings folgen. Dazu ist eine Boeing 787 eingeplant. In den 2020er Jahren wird sich Boeing laut Medienberichten schließlich auf die Einführung von Hybridflugzeugen konzentrieren, die eine massive Verringerung des Treibstoffverbrauchs bringen könnten. Zu diesem Zweck ist zunächst ein kleines Kurzstreckenflugzeug vorgesehen.

Mehr zum Thema

Fedex bestellt 50 Boeing 767 Frachtmaschinen

Fedex bestellt 50 Boeing 767 Frachtmaschinen

Cargo-Flieger. Das waren die zehn grössten Frachtflughäfen 2016:

Die größten Frachtflughäfen der Welt

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

ticker-boeing-1

Boeing erhält Milliardenauftrag für neuen US-Navy-Kampfjet F/A-XX

Video

Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies