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Umgebaute Airbus-Jets

Boeing- und DC-9-Betreiberin erhält als erste Airline A320-Frachter

Die erste Fluggesellschaft der Welt, die A320 P2F einsetzen wird, kommt aus Afrika. Für die Jumbo-Jet-Betreiberin sind die Umbaufrachter ihre Airbus-Premiere.

Im Dezember 2021 hob erstmals ein Airbus-A320-Umbaufrachter ab. Die EFW Elbe Flugzeugwerke, ein Gemeinschaftsunternehmen von Airbus und ST Engineering, hatte den Jet vom Passagier- ins Frachtflugzeug verwandelt. Ebenfalls klar war damals schon: ST Engineering wird fünf Flieger an die Leasingfirma Vaayu Group aus dem Emirat Ras Al Khaimah vermieten.

Noch nicht bekannt war bisher der erste Betreiber. Am Montag (14. Februar) gaben die beteiligten Unternehmen bekannt, dass die ersten beiden der fünf A320-Umbaufrachter an Astral Aviation aus Nairobi in Kenia gehen. Die Cargoairline least die A320 P2F – was für Passenger to Freighter steht – von Vaayu.

Jumbo-Jets in der Flotte

Die Flotte von Astral Aviation besteht laut der Luftfahrtdatenbank CH Aviation bisher aus einer Boeing 727-200, zwei Boeing 747-400, einer Boeing 767-200 und einer McDonnell Douglas DC-9 – alles Frachtflieger. Auf ihrer Webseite nennt die Fluggesellschaft zusätzlich auch noch Fokker 27 F und CRJ 200 F als Modelle, und sprach zuletzt von insgesamt 14 Flugzeugen in der Flotte, ohne allerdings anzugeben, wie sich dies aufteilt.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie den ersten Airbus A320 P2F.