Boeing 757-300: Das Modell wird seit zehn Jahren nicht mehr gebaut.

Boeing plant ein neues Modell

Der Flugzeugbauer überlegt sich, einen neuen Mittelstreckenjet zu bauen. Die Nachfolgerin der Boeing 757 soll den Airbus A321 in den Schatten stellen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Boeing testet bereits den Appetit der Fluggesellschaften auf ein neues Flugzeug. Wie bei der Singapore Air Show bekannt wurde, hat der amerikanische Flugzeugbauer schon sehr konkrete Pläne, ein neues Mittelstreckenmodell auf den Markt zu bringen. Das Vorbild ist dabei die nicht mehr im Angebot stehende Boeing 757, der größte Flieger mit nur einem Gang.

Noch sei man aber nicht soweit, dass man mit den Arbeiten am Flugzeug beginnen könne, sagte Boeings Entwicklungschef Scott Fancher bei der Luftfahrtmesse in Singapur. Es gebe aber bereits Interesse an einem möglichen Nachfolger für die 757. Vor allem Fluglinien in den USA könnte ein größeres Flugzeug für Flüge von der Ost- an die Westküste gefallen.

Nische für neue 757 zu klein?

Die Boeing 757 wird seit 2004 nicht mehr produziert. «Es ist die Nische, die wir mit unserem Angebot momentan nicht bedienen», so Fancher laut der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die meisten der insgesamt 819 noch fliegenden B757 sind in den USA im Einsatz. 70 Prozent der weltweiten Flotte gehören amerikanischen Airlines. 19 Prozent fliegen für europäische Anbieter, der Rest in Asien und im Nahen Osten.

Ob aber die Nische groß genug ist? «Wenn man davon ausgeht, dass der Markt für den Nachfolger der 757 aus den Anbietern besteht, die den Flieger schon betreiben, dann reden wir gerade mal von unter 1000 Jets», so Bloomberg-Analyst George Ferguson. Das sei als Marktsegment zu klein. Von der Boeing 757 wurden in knapp 23 Jahren 1050 Stück gebaut. Delta, der momentan größte Betreiber der 757, wollte die Pläne von Boeing nicht kommentieren.

Transkontinentalflüge wie die von New York nach Los Angeles

Doch Boeing könnte mit dem neuen Flieger den A321 konkurrenzieren. Airbus versucht gerade, die Reichweite des Mittelstreckenfliegers zu vergrößern, um neue Märkte damit zu erschließen. Man hofft, dass er vermehrt auch auf Transkontinentalflügen wie etwa solchen von New York nach Los Angeles eingesetzt wird.

Sehen Sie hier ein Video des Erstfluges der Boeing 757:

Mehr zum Thema

ticker-airbus-neo-1

Airbus übergibt 800. A320 aus Endmontage in Tianjin

ticker-airbus-helicopters

H135, H145M und H175M: Spanien bestellt 100 Airbus-Helikopter für Streitkräfte

ticker-airbus-helicopters

H145M : Deutschland bestellt weitere 20 Hubschrauber bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus, Air France, Delta und Co. übten erstmals, wie sich zwei Jets über dem Atlantik zu einem Formationsflug treffen können

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack