So sieht die Boeing-Raumkapsel CST100 aus. 2016 soll sie erstmals ins All.

Das ist Boeings Luxus-Raumkapsel

Boeing zeigt das Interieur seiner Raumkapsel, mit der einst Touristen ins All fliegen könnten. An Bord ist es recht komfortabel.

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Wer ins All fliegt, braucht jahrelanges Training, einen robusten Magen und eine Riesenportion Mut. Und er muss auf einiges verzichten. Komfortabel wird die Reise sicherlich nicht. Das zumindest ist der Eindruck, den wohl die meisten Laien von Reisen ins Weltall haben. Boeing macht sich nun daran, dies zu ändern. Der amerikanische Flugzeughersteller veröffentlichte erstmals Bilder, wie eine Raumkapsel für Weltraumreisende von innen aussehen könnte.

Das Ergebnis ist eine Mischung aus dem Interieur moderner Boeing-Jets – so ist etwa die Farbe blau vorherrschend. Die Passagiere, so die Begründung, sollen sich so der Erde näher und weniger verloren fühlen. Die Sitze sehen bequem aus – kein Vergleich mit modernen Economy-Bestuhlungen.

Genug Platz zum Schweben

Angepasst ist das Design für Passflüge an die Raumkapsel CST100, welche Boeing gemeinsam mit der Firma Bigelow entwickelt. Eigentlich soll diese in einigen Jahren zunächst Astronauten zu Raumstationen bringen. «Schon jetzt ist das Interieur der CST100 wesentlich angenehmer als das bisheriger Raumkapseln, es ist weniger ernst», erklärt Rachelle Ornan, Marketingdirektorin bei Boeing Commercial Airplanes gegenüber Space.com. «Also haben wir das Potenzial erkannt und daraus eine luxuriöse Passagierkabine gestaltet.»

Neben der Beleuchtung wurde auch die Bestuhlung genau überdacht. Insgesamt zehn Menschen inklusive der Crew hätten so in der Kapsel Platz. Ein großer Unterschied zur Bestuhlung bei Passagierfliegern: In der Kapsel ist zwar auch der Komfort wichtig, doch Boeing hat mehr Wert darauf gelegt, dass die Reisenden möglichst viel von der Schwerelosigkeit haben. Es musste also möglichst viel Platz zum Schweben sein.

Sehen Sie in der Bildergalerie oben, wie Boeing sich das Interieur der Raumkapsel vorstellt.

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