So sieht die Boeing-Raumkapsel CST100 aus. 2016 soll sie erstmals ins All.

Das ist Boeings Luxus-Raumkapsel

Boeing zeigt das Interieur seiner Raumkapsel, mit der einst Touristen ins All fliegen könnten. An Bord ist es recht komfortabel.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Wer ins All fliegt, braucht jahrelanges Training, einen robusten Magen und eine Riesenportion Mut. Und er muss auf einiges verzichten. Komfortabel wird die Reise sicherlich nicht. Das zumindest ist der Eindruck, den wohl die meisten Laien von Reisen ins Weltall haben. Boeing macht sich nun daran, dies zu ändern. Der amerikanische Flugzeughersteller veröffentlichte erstmals Bilder, wie eine Raumkapsel für Weltraumreisende von innen aussehen könnte.

Das Ergebnis ist eine Mischung aus dem Interieur moderner Boeing-Jets – so ist etwa die Farbe blau vorherrschend. Die Passagiere, so die Begründung, sollen sich so der Erde näher und weniger verloren fühlen. Die Sitze sehen bequem aus – kein Vergleich mit modernen Economy-Bestuhlungen.

Genug Platz zum Schweben

Angepasst ist das Design für Passflüge an die Raumkapsel CST100, welche Boeing gemeinsam mit der Firma Bigelow entwickelt. Eigentlich soll diese in einigen Jahren zunächst Astronauten zu Raumstationen bringen. «Schon jetzt ist das Interieur der CST100 wesentlich angenehmer als das bisheriger Raumkapseln, es ist weniger ernst», erklärt Rachelle Ornan, Marketingdirektorin bei Boeing Commercial Airplanes gegenüber Space.com. «Also haben wir das Potenzial erkannt und daraus eine luxuriöse Passagierkabine gestaltet.»

Neben der Beleuchtung wurde auch die Bestuhlung genau überdacht. Insgesamt zehn Menschen inklusive der Crew hätten so in der Kapsel Platz. Ein großer Unterschied zur Bestuhlung bei Passagierfliegern: In der Kapsel ist zwar auch der Komfort wichtig, doch Boeing hat mehr Wert darauf gelegt, dass die Reisenden möglichst viel von der Schwerelosigkeit haben. Es musste also möglichst viel Platz zum Schweben sein.

Sehen Sie in der Bildergalerie oben, wie Boeing sich das Interieur der Raumkapsel vorstellt.

Mehr zum Thema

ticker-boeing-1

Boeing und Lufthansa Technik verlängern Ersatzteilvertrag

ticker-boeing-1

Boeing prognostiziert mehr als 4000 Frachtflugzeuge bis 2045

ticker-airbus-konzern-

USA sehen Airbus-Kredit als Gefahr für Handelsfrieden

Boeing 737 Max: Sie bereitete dem Flugzeugbauer viele Sorgen.

Investment-Firma verklagt Boeing, obwohl sie nie eine einzige Aktie besaß

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack