Das Mid Wing Aircraft von Boeing: Doppelstöckig wie der A380.

Boeing will eigenen Superjumbo

Der Flugzeugbauer meldete ein Patent für einen Doppeldecker an. Er ähnelt dem A380 von Airbus und ist doch anders.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mit seinem Doppeldecker A380 siegt Airbus bei den Riesen der kommerziellen Luftfahrt über den amerikanischen Konkurrenten Boeing. Wegen der zweiten Etage, die sich über die gesamte Länge des Fliegers erstreckt, kann Airbus um die 250 Passagiere mehr in seinem A380 unterbringen und stellt damit auch die neuste Boeing 747-8 in den Schatten. Noch. Denn die Amerikaner tüfteln offenbar an einem eigenen Superjumbo. Der soll ebenfalls zweistöckig werden. Boeing meldete ein Patent an, dessen Skizzen einen Doppeldecker zeigen. Der klassische Rahmen einer 747 wird dabei so verändert, dass das Oberdeck über die gesamte Länge geht. «Mid Wing Aircraft» ist der Arbeitstitel des Patents.

Vom A380 unterscheidet sich der Boeing-Doppeldecker aber. So hat er nur zwei und nicht vier Triebwerke wie der A380. Boeing will damit offenbar den Schub optimieren und so mehr Effizienz erreichen. Doch das ganze ginge wohl auf Kosten der Aerodynamik und des Gewichts. Die beiden Triebwerke für den Riesenflieger müssten sehr groß und wären deshalb auch schwer.

Abweichungen vom klassischen Design

Das bedingt eine Abweichung vom 747-Design. Bisher sind die Tragflächen bei den Boeing-Jumbos relativ tief am Rumpf angebracht. Beim Mid-Wing-Flieger sollen sie in den Rumpf integriert werden. Die massiven Flügel sind dann durchgängig aus einem Stück gefertigt und kreuzen quasi den Passagierraum. Um dennoch möglichst viele Passagiere unterzubringen, ist der Teil, der durch den Rumpf geht, so ausgehöhlt, dass man noch Passagiere dazwischen platzieren kann. Das klingt kompliziert - und sieht abenteuerlich aus.

Schauen Sie sich die Skizzen oben in unserer Bildergalerie an.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates: Bekommt neue Premium Economy.

Emirates verabschiedet sich von Airbus A380 mit 615 Sitzen

Airbus A380 von Qantas: Ein Werkzeug blieben der Tragfläche.

Werkzeug in Tragfläche von Airbus A380 entdeckt – nach zwei Langstreckenflügen

Neue Business-Sitze: So soll es bald in den Airbus A380 von Lufthansa aussehen.

Das wird die neue Business Class in den Airbus A380 von Lufthansa

D-AIMH: Bekommt sie die Jubiläumslackierung?

Lufthansa flog leeren Airbus A380 nach Shannon - aus gutem Grund

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies