Dreamliner von Hainan Airlines in der Fabrikhalle: Boeing gibt Gas.

China bekommt erste Dreamliner

China Southern und Hainan warten schon lange auf ihre bestellten Boeing B787. Nun bekommt eine der beiden chinesischen Fluglinien ihre erste Maschine.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vergangene Woche ging es wieder los. Boeing lieferte am Dienstag (14. Mai) den ersten Dreamliner an einen Kunden aus, seit die Übergaben wegen des globalen Groundings des Langstreckenfliegers Mitte Januar vorerst ausgesetzt worden waren. Nun soll es Schlag auf Schlag weitergehen. Der Flugzeugbauer erhöhte dazu bereits früher die Produktionsrate der B787 von fünf auf sieben Stück pro Monat, um verlorene Zeit aufholen und die verärgerten Kunden wieder zu besänftigen. Im laufenden Jahr will Boeing 58 weitere ausliefern. Auch chinesische Kunden sollen endlich zum Zuge kommen. «Wir erwarten, in den kommenden Wochen den ersten Dreamliner nach China zu liefern», erklärt China-Chef Marc Allen gemäß dem Nachrichtenportal China Daily.

China Southern Airlines und Hainan Airlines bestellten je zehn Stück des neuen Vorzeigefliegers bei Boeing. Die ersten Flugzeuge hätten 2010 an Hainan ausgeliefert werden sollen. Doch Verzögerungen bei Boeing, regulatorische Probleme und zuletzt das Grounding führten dazu, dass die Übergabe immer weiter hinausgeschoben wurde.

Okay noch im Mai?

Ein kleines Problem gibt es noch. Chinas Aufsichtsbehörde muss den Dreamliner erst noch für den Betrieb zertifizieren. Die Civil Aviation Administration of China hatte den Schritt nach dem Grounding der Dreamliner hinausgeschoben. Doch nun soll es bald soweit sein. Beobachter in China rechnen mit einem Okay noch im Mai. Damit ist der Weg frei Flüge mit dem neuen Flugzeug.

Am meisten Chancen auf die erste Lieferung in China hat Hainan Airlines. Denn sie hätte die Flieger ja schon auch vorher zuerst erhalten sollen. Die Fluglinie will die Dreamliner vor allem für Flüge in die USA einsetzen und dank ihnen auf diesen Routen die Frequenzen und die Kapazität erhöhen.

Mehr zum Thema

Bordservice Project Fox: Bei Lufthansa werden die Komponenten nun getrennt erhitzt.

Mehr Gourmet, weniger Toilette: Neuer Lufthansa-Bordservice hat gesperrtes WC zur Folge

Die auf der Nase liegene Boeing 787, vergessener Verriegelungsstift: kleines Teil, großer WIrkung.

Auf Nase gekrachte Boeing 787 von Lufthansa: Der Sicherungsstift lag noch in der Werkzeugkiste

Die nach vorne gekippte Boeing 787 von Lufthansa: Das Heck ragt in den Himmel.

Lufthansa-Dreamliner: Wie lange dauert die Reparatur nach dem Fahrwerksunfall?

Letzter Start ZA004: Jetzt ist die Boeing 787 in Rente.

Boeing mustert letzten Dreamliner-Testflieger aus

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier