Boeing 737 Max 10 in den Farben von Delta: Die Fluglinie setzt weiter auf den Hersteller.

Delta-Chef Ed Bastian«Boeing ist ein unglaublicher Lieferant von hochwertigen Flugzeugen»

Die amerikanische Fluggesellschaft erhält ihre 737 Max 10 deutlich zu spät. Dennoch glaubt Chef Ed Bastian, dass Boeing die Probleme in den Griff bekommen wird.

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Es ist eine ziemliche Hausnummer. Vor knapp zwei Jahren gab Delta Air Lines bekannt, 100 Boeing 737 Max 10 zu bestellen. Zugleich sicherte sich die Fluggesellschaft damals auch Optionen für 30 weitere Exemplare des Kurz- und Mittelstreckenfliegers.

Doch bis heute ist das Modell nicht zugelassen worden. Inzwischen rechnet Boeing selbst offenbar mit einem Okay der Federal Aviation Administration FAA irgendwann in der zweiten Hälfte von 2025. «Wir liegen offensichtlich mindestens zwei bis drei Jahre, vielleicht sogar mehr, hinter dem Zeitplan zurück», erklärte Delta-Chef Ed Bastian am Samstag (1. Juni) in Dubai bei einer Pressekonferenz bei der Hauptversammlung der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung Iata.

«Das Problem ist, dass es Zeit braucht»

Man habe damit gerechnet, die erste Boeing 737 Max nächstes Jahr zu erhalten. «Ich rechne nicht damit, dass wir sie in absehbarer Zeit sehen werden», so Bastian. Delta hoffe, dass der Flugzeugbauer die ausstehenden Aufgaben weiter erledige und Fortschritte mache, so der Manager.

Dennoch ist Bastian in Bezug auf Boeing sehr positiv gestimmt. «Mich ermutigen die Schritte, die das Unternehmen unternimmt, und die aktive Rolle, die der Vorstand bei der Bewältigung der schwerwiegenden Probleme spielt», sagte der Delta-Chef in Dubai. Er sei zuversichtlich, dass man Verbesserungen sehen werde. «Aber das Problem ist, dass es Zeit braucht.»

Täglich über 500 Boeing-Jets in der Luft

Trotz der aktuellen Probleme müsse man aber eines sehen, so Bastian. Delta Air Lines betreibe eine der größten Boeing-Flotten in den USA und in der Welt. «Boeing ist ein unglaublicher Lieferant von sicheren, hochwertigen Flugzeugen» so der Manager. Weiterhin habe man jeden Tag über 500 davon in der Luft.  «Und wir haben dabei keine Bedenken.»

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