Jet von Delta: Die Airline hat Pläne - aber bleibt noch vage.

Ab internationalen AirportsDelta will Umsteigeflüge in die USA erleichtern - auch ab Frankfurt

Umsteigeflüge in die USA sind mühsam - denn man muss sein Gepäck abholen und wieder einchecken. Delta Air Lines will das ändern.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Wer in die USA fliegt und dort noch einmal umsteigt, kennt das Problem: Gepäck lässt sich nicht bis zum Zielort durchchecken. Stattdessen müssen Reisende durch die Passkontrolle, ihr Gepäck abholen und dann noch einmal aufgeben. Denn man muss durch den Zoll.

Das sorgt gerade bei Verspätungen oft für Stress beim Umsteigen. Und nicht selten verpassen Reisende so ihren Anschlussflug. Delta Air Lines will das nun ändern - zumindest teilweise. Starten soll das auf Flügen ab Tokio-Haneda oder Seoul/Incheon.

Kürzere Zeiten zwischen Anschlussflügen möglich

Wie der Chef der Airline für die Asien-Pazifik-Region japanischen Medien verriet, befinde man sich in Absprachen mit dem japanischen Verkehrsministerium und den US-Behörden. Womöglich noch in diesem Jahr könne man dann neue Regeln einführen, die das Durchchecken von Gepäck ermöglichen würden, so Jeff Moomaw. Auf einigen Anschlussflügen dürften Gepäckchecks aber auch weiterhin nötig bleiben.

«Jeder, der schon einmal in die Vereinigten Staaten gereist ist, weiß, dass dies eine schwierige Erfahrung ist», so Moomaw laut der Nachrichtenagentur Kyodo. «Wir werden bald in der Lage sein, diesen Teil der Erfahrung zu beseitigen.» Auch für die Airline wäre das von Vorteil, denn sie könnte so auch kürzere Zeiten zwischen Anschlussflügen ermöglichen.

Delta Air Lines bleibt vage

Neben Tokio und Seoul nannte der Manager auch London und Frankfurt als Orte, ab denen man ermöglichen könnte, das Gepäck durchzuchecken. Ins Detail gehen will Delta nicht - auch auf Nachfrage. Die Frage, wieso nur Delta die Möglichkeit haben sollte, besteht weiter.

«Seitdem der Kongress die TSA ermächtigt hat, nahtlose Umsteigevorgänge für Kunden auf US-Flügen zu testen, arbeitet Delta eng mit internationalen und US-Behörden zusammen, um dies umzusetzen. Wir freuen uns darauf, im Laufe des Jahres weitere Details bekannt zu geben», heißt es nur von Delta.

Flughafen Frankfurt beobachtet interessiert

Auch am Flughafen Frankfurt weiß man noch nichts von derartigen Plänen. Man beobachte die Situation interessiert, so ein Sprecher. Eine Anfrage von aeroTELEGRAPH ans deutsche Bundesinnenministerium blieb bis zum Erscheinen des Artikels unbeantwortet.

Mehr zum Thema

Jet von Delta: Einsteigen wieder nach Nummern.

Delta macht beim Einsteigen eine Rolle rückwärts

Eine Boeing 767-300 von Delta Air Lines: Die Fluggesellschaft erschließt zunehmend neue Langstreckenziele abseits ihrer Hubs.

Delta nimmt europäische Warmwasser-Ziele ins Visier

Delta erwartet erste Boeing 737 Max 10 mit zwei Jahren Verspätung

Delta erwartet erste Boeing 737 Max 10 mit zwei Jahren Verspätung

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Video

Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack