Flagge der USA: Verschwindet eine große Airline vom Himmel?

Wegen Corona-KriseBoeing-Chef prophezeit große Airline-Pleite in den USA

Nicht besonders optimistisch: Der Chef von Boeing geht davon aus, dass sein Unternehmen bald einen großen Kunden weniger hat.

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Flybe, LGW, Miami Air International - schon einigen Airlines brach die Corona-Krise das Genick. Bisher traf es eher kleinere Fluglinien, denen es ohnehin schon nicht bestens ging. Doch glaubt man Boeing-Chef David Calhoun, wird es nicht dabei bleiben.  In einem Interview mit dem Fernsehsender NBC prophezeit der Manager, dass eine große Fluglinie der USA der Krise zum Opfer fallen wird.

Es sei «sehr wahrscheinlich», dass es zu einer Pleite komme. «Wissen Sie, im September wird etwas passieren», fügt Calhoun an. Was er damit meint: Ab dem 1. Oktober laufen die Konditionen aus, die die Fluggesellschaften für Staatshilfe erfüllen müssen. Bis dahin dürfen sie die Gehälter der Angestellten nicht kürzen, und auch keine Kündigungen aussprechen.

Verluste schreiben alle

Die «großen Vier» Southwest, United Airlines, Delta und American Airlines vermeldeten bei den Quartalszahlen allesamt Verluste. Als «groß» könnte man außerdem noch Jetblue und Alaska Airlines bezeichnen. Doch welche Airline er meint, sagt Calhoun nicht. Ein Sprecher von Boeing sah sich im Nachgang des Interviews gezwungen, zu betonen, dass der Konzernchef mit der Aussage auf die generelle Situation in der Branche hinweisen wollte und keine spezielle Fluggesellschaft im Kopf hatte.

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