Dreamliner von ANA: Wiederholt Probleme.

Immer Ärger mit den Batterien

Hersteller Boeing war schon früh über Probleme mit den Batterien des Dreamliners informiert. Die Behörden verschärfen nun ihre Ermittlungen.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Kaum ein Tag, an dem Boeing mit seinem Dreamliner-Programm nicht noch mehr in die Bredouille gerät. Die neuste Kritik: Der Hersteller wusste von den Schwierigkeiten mit den Lithium-Batterien und das schon vor dem weltweiten Grounding. Wie die New York Times berichtet, hatte Erstkunde All Nippon Airways ANA wiederholt Ärger mit den die Bauteilen, die für die Stromversorgung am Boden zuständig sind. Sie wurden deshalb in den letzten Monaten in zehn Fällen ausgetauscht. Die Batterien hatten nicht richtig geladen. In anderen Fällen verweigerten sie ihren Dienst oder mussten zeigten plötzliche eine Leistungsabfall, so die Zeitung.

Den japanischen Behörden hatte die Fluggesellschaft das nicht mitgeteilt, weil die Vorfälle die Sicherheit der Passagiere nicht gefährdeten. Doch Boeing habe man laut ANA darüber informiert. Die Reihe an Zwischenfällen endete mit einem Brand der Batterie an Bord eines Dreamliners von Japan Airlines am Bostoner Flughafen. Der Flugzeugbauer teilte lediglich mit, pro Jahr tausche man etwa 2000 Batterien in seinen Jets aus. Von den Behörden heißt es, man werde bei den Ermittlungen auf die neuen Informationen Rücksicht nehmen.

Dreamliner-Flotte am Boden

Inzwischen steht die gesamte Flotte von Dreamlinern seit Wochen am Boden, da Sicherheitsbehörden den Flieger unter die Lupe nehmen. Von der amerikanischen Federal Aviation Administration FAA heißt es, man sei noch nicht annähernd soweit, die Ermittlungen abzuschließen, so ein Artikel der Zeitung USA Today. Am Mittwoch (30. Januar) gaben die Behörden bekannt, die Batterien noch stärker zu prüfen als bisher. Mikroskopische und chemische Untersuchungen sollten ans Licht bringen, ob es Produktions- oder Betriebsfehler gibt, die zu dem Problem führen. Außerdem erklärte die NTSB, dass Boeing erstmals nun sachdienliche Hinweise über die Flotte der Dreamliner zur Verfügung stellt.

Beim Produzenten ist man derweil weiter optimistisch. Man bleibe auch dabei, dass man die Produktionsrate zunächst auf sieben und dann auf zehn Flieger pro Monat steigern wolle, teilte er mit.

Mehr zum Thema

Boeing KC-135 Stratotanker: Über dem Irak abgestürzt.

Boeing KC-135 der USA über Irak abgestürzt

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

ticker-boeing-1

Boeing startet mit 46 Auslieferungen und netto 112 Bestellungen ins Jahr

Nordlichter begleiteten Flug TOM950P.

In einer Boeing 737 Max 8 von Tui über den Atlantik

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack