Dreamliner von ANA: Wiederholt Probleme.

Immer Ärger mit den Batterien

Hersteller Boeing war schon früh über Probleme mit den Batterien des Dreamliners informiert. Die Behörden verschärfen nun ihre Ermittlungen.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Kaum ein Tag, an dem Boeing mit seinem Dreamliner-Programm nicht noch mehr in die Bredouille gerät. Die neuste Kritik: Der Hersteller wusste von den Schwierigkeiten mit den Lithium-Batterien und das schon vor dem weltweiten Grounding. Wie die New York Times berichtet, hatte Erstkunde All Nippon Airways ANA wiederholt Ärger mit den die Bauteilen, die für die Stromversorgung am Boden zuständig sind. Sie wurden deshalb in den letzten Monaten in zehn Fällen ausgetauscht. Die Batterien hatten nicht richtig geladen. In anderen Fällen verweigerten sie ihren Dienst oder mussten zeigten plötzliche eine Leistungsabfall, so die Zeitung.

Den japanischen Behörden hatte die Fluggesellschaft das nicht mitgeteilt, weil die Vorfälle die Sicherheit der Passagiere nicht gefährdeten. Doch Boeing habe man laut ANA darüber informiert. Die Reihe an Zwischenfällen endete mit einem Brand der Batterie an Bord eines Dreamliners von Japan Airlines am Bostoner Flughafen. Der Flugzeugbauer teilte lediglich mit, pro Jahr tausche man etwa 2000 Batterien in seinen Jets aus. Von den Behörden heißt es, man werde bei den Ermittlungen auf die neuen Informationen Rücksicht nehmen.

Dreamliner-Flotte am Boden

Inzwischen steht die gesamte Flotte von Dreamlinern seit Wochen am Boden, da Sicherheitsbehörden den Flieger unter die Lupe nehmen. Von der amerikanischen Federal Aviation Administration FAA heißt es, man sei noch nicht annähernd soweit, die Ermittlungen abzuschließen, so ein Artikel der Zeitung USA Today. Am Mittwoch (30. Januar) gaben die Behörden bekannt, die Batterien noch stärker zu prüfen als bisher. Mikroskopische und chemische Untersuchungen sollten ans Licht bringen, ob es Produktions- oder Betriebsfehler gibt, die zu dem Problem führen. Außerdem erklärte die NTSB, dass Boeing erstmals nun sachdienliche Hinweise über die Flotte der Dreamliner zur Verfügung stellt.

Beim Produzenten ist man derweil weiter optimistisch. Man bleibe auch dabei, dass man die Produktionsrate zunächst auf sieben und dann auf zehn Flieger pro Monat steigern wolle, teilte er mit.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Sie bereitete dem Flugzeugbauer viele Sorgen.

Investment-Firma verklagt Boeing, obwohl sie nie eine einzige Aktie besaß

ticker-boeing-1

Boeing entwickelt KI-Plattform für Flugzeugwartung mit Microsoft

ticker-boeing-1

Boeing steigert Auslieferungen im September auf Jahreshöchststand

ticker-boeing-1

Boeing wendet Streik von 15.500 Ingenieurinnen und Ingenieuren und Technikfachkräften ab

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack