Boeing-B777: Viele Gerüchte

Die Details zu Boeings B777X

Seit der Ankündigung des Verkaufsstarts des neuen Boeing-Jets rätselt die Branche über seine Ausstattung. Erste Hinweise gibt es bereits.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Schon lange hatten Emirates, British Airways und Co. Boeing gedrängt, endlich die Neuversion des Verkaufsschlagers B777 auf den Markt zu bringen. Nun ist es soweit. Nachdem der Aufsichtsrat die Entscheidung durchgewunken hatte, startete Boeing den Verkauf. Ende des laufenden Jahrzehnts soll die Boeing B777X, so der Arbeitstitel der Neuversion des Langstreckenjets, abheben. Noch gibt es keine gesicherten Angaben dazu, wie das neue Flugzeug aussehen und was es können wird. Doch langsam lassen sich Grundzüge erahnen.

Boeing kündigte bisher nur an, den Konkurrenten Airbus mit seinem neuen Flieger A350 weit hinter sich zu lassen. Laut einer Quelle der Nachrichtenagentur Reuters plant Boeing, zwei verschiedene Versionen der B777X anzubieten. Die B777-9X als Nachfolger der B777-300ER und die B777-8X. Die 8X werde der Passagierflieger mit der größten Reichweite auf der ganzen Welt sein, so die anonyme Quelle aus dem Unternehmen. Rund 17'600 Kilometer weit könne die Boeing B777-8X fliegen. Das würde etwa Direktflüge von Frankfurt am Main nach Sydney, von Zürich nach Papeete auf Tahiti oder von Wien nach Melbourne erlauben.

Eher ein Nischenmarkt

Doch der eigentliche Kassenschlager dürfte laut Experten die B777-9X werden. Denn die ultralangen Strecken sind bisher ein Nischenmarkt. Ein Großteil des Treibstoffes, den die Flieger auf diesen Strecken mitnehmen, ist dazu da, das Gewicht des insgesamt gebrauchten Kerosins zu tragen. Nicht immer lohnt sich daher die Rechnung.

Die Effizienz steigern will Boeing bei der B777X auch mit leichterem Baumaterial. Eine Mischung aus Aluminium und Lithium soll das laut einem Bericht des Puget Sound Business Journal sein. Allerdings soll diese hauptsächlich in den Tragflächen des Fliegers verwendet werden. Diese sollen außerdem deutlich größer sein als bisher, munkelt man. So hätte der Jet auch extra Raum für zusätzlichen Treibstoff. Weil nicht auf allen Flughäfen der Welt genügend Platz für extrem breite Spannweiten ist, spekulierte man in der Branche auch darüber, ob Boeing das neue Modell mit einklappbaren Tragflächen ausstattet. Das Patent dafür besitzt der Konzern.

Erstkunde Emirates

Gerüchte gibt es auch schon über einen Erstkunden für den neuen Jet. Laut einem Bericht des Fachportals Arabian Aerospace dürfte Emirates die Ehre haben. Die Fluggesellschaft aus Dubai ist mit über hundert Exemplaren der B777 bereits jetzt der größte Nutzer des Langstreckenjets. Sie drängte Boeing schon lange dazu, noch bis zum Ende des Jahrzehnts den neuen Flieger der Familie in die Luft zu bringen.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
sicherheitsroboter flughafen hamburg
Sie rollen selbstständig und suchen nach Schäden und Manipulationen am Flughafenzaun: Der Airport Hamburg testet selbstfahrende Roboter für die Sicherheit am Flughafen.
Timo Nowack
Timo Nowack
kuwait airport
Nach einem iranischen Drohnenangriff musste Kuwait den kommerziellen Flugverkehr am Mittwoch vorübergehend einstellen. Der internationale Flughafen des Landes wurde schwer beschädigt, mindestens ein Menschen wurde getötet, viele weitere verletzt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg