Dreamliner von Aeromexico: Wir mit General-Electric-Turbinen ausgestattet.

Dreamliner: Materialbruch entdeckt

Die US-Untersuchungsbehörde NTSB weiß nun, was dazu führte, dass eine Boeing B787 kürzlich Teile des Triebwerks verlor.

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Derzeit gebe es nur Fakten zu berichten und noch keine Analysen abzuliefern, erklärt das National Transportation Safety Board NTSB in einer Medienmitteilung quasi als Warnung vor voreiligen Schlüssen. Doch die Fakten allein sind schon interessant genug. Demnach führte ein Materialbruch an einer Triebwerkswelle des Motors von General Electric vom neusten Typ GEnx dazu, dass Ende Juli bei einem Testflug eines fabrikneuen Dreamliners in Charleston im Bundesstaat Virgina Teile des Triebswerks absplitterten und eine Wiese vor der Startbahn in Brand setzten. Dies gab die Untersuchungsbehörde für Flugzwischenfälle vergangene Woche in einem ersten Zwischenbericht bekannt.

Konkret brach die Triebwerkswelle, an welcher der Fan angebracht wird, am vorderen Ende. Daraufhin gerieten Trümmerteile hinein und führten zum Ausfall des Motors. Der Zwischenfall wird vom NTSB insgesamt als so genannter «contained engine failure» eingestuft. Dabei splittern Teile vom Motor ab, verbleiben aber im Innern oder werden nach hinten ausgestoßen. Das ist vom Hersteller so gewollt. So wird verhindert, dass der Flieger Schaden nimmt.

Weitere Tests

Die Untersuchung des Zwischenfalls wird nun fortgesetzt. Die Turbine soll noch genauer durchleuchtet werden. Gleichzeitig stehen weitere Materialtest an, um die Ursache für den Bruch der Triebwerkswelle herauszufinden. Beteiligt sind neben Experten des NTSB auch Fachleute von Hersteller General Electric und Boeing. Auch die Abläufe in der Produktion sollen unter die Lupe genommen werden.

Für technisch Interessierte gibt es eine Skizze zum genauen Ort des Bruches hier.

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