Produktion bei Boeing: Schon bald modernere Methoden.

Produktion der 777XBoeing guckt bei Autofirmen ab

Die Boeing 777X soll schon 2020 abheben. Gebaut wird sie mit neusten Methoden. Die sollen viel mit denen der Automobilindustrie gemeinsam haben.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Nachfrage nach Flugzeugen nimmt nicht ab. Auch wenn einige Analysten bereits vor einer Blase warnen, die zu platzen droht, zeigen sich die Hersteller weiter optimistisch. So optimistisch, dass Boeing-Produktionschef Walter Odisho sogar von Massenproduktion spricht. Wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, will er sich darum viel mehr bei den Autoherstellern abschauen.

Angefangen mit dem neusten Flieger, der 777X, werde Boeing auf neue Methoden setzen, erklärt er. «Das wird die erste Gelegenheit für uns, zu zeigen, was wir können.» Aber man wolle das Ganze schlussendlich auch auf andere Programme übertragen. Man strebe in vielen Fällen zur standardisierten Produktion. Verwunderlich ist sein Ansatz nicht: Odisho stieß 2013 zu Boeing, nachdem er zuvor die Produktion von Toyota im amerikanischen Bundesstaat Kentucky verantwortet hatte.

Große Einsparungen

Noch ist die standardisierte Produktion bei Flugzeugherstellern zwar teilweise - etwa bei Flügelteilen - in Betrieb. Aber wirklich durchgesetzt hat sie sich noch nicht. Der Grund ist neben dem geringeren Ausstoß von Fliegern auch, dass die Airlines immer wieder Spezialwünsche bei der Ausstattung ihrer Jets haben. Offenbar ist Boeing zuversichtlich, nun auch dort eine Lösung gefunden zu haben.

Die Einsparungen, die er sich von der neuen Methode erhofft, die wesentlich auch auf Robotik setzen soll, seien signifikant, so Odisho. Genaue Angabe wollte er aber nicht machen. Der Clou liege eben nicht darin, eine große Veränderung zu machen und die dann zu beziffern. Es seien viele kleine Prozesse, die man anpasse und das werde am Ende zu einer Revolution in der Produktion führen.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil