Produktion bei Boeing: Schon bald modernere Methoden.

Produktion der 777XBoeing guckt bei Autofirmen ab

Die Boeing 777X soll schon 2020 abheben. Gebaut wird sie mit neusten Methoden. Die sollen viel mit denen der Automobilindustrie gemeinsam haben.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Nachfrage nach Flugzeugen nimmt nicht ab. Auch wenn einige Analysten bereits vor einer Blase warnen, die zu platzen droht, zeigen sich die Hersteller weiter optimistisch. So optimistisch, dass Boeing-Produktionschef Walter Odisho sogar von Massenproduktion spricht. Wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters erklärt, will er sich darum viel mehr bei den Autoherstellern abschauen.

Angefangen mit dem neusten Flieger, der 777X, werde Boeing auf neue Methoden setzen, erklärt er. «Das wird die erste Gelegenheit für uns, zu zeigen, was wir können.» Aber man wolle das Ganze schlussendlich auch auf andere Programme übertragen. Man strebe in vielen Fällen zur standardisierten Produktion. Verwunderlich ist sein Ansatz nicht: Odisho stieß 2013 zu Boeing, nachdem er zuvor die Produktion von Toyota im amerikanischen Bundesstaat Kentucky verantwortet hatte.

Große Einsparungen

Noch ist die standardisierte Produktion bei Flugzeugherstellern zwar teilweise - etwa bei Flügelteilen - in Betrieb. Aber wirklich durchgesetzt hat sie sich noch nicht. Der Grund ist neben dem geringeren Ausstoß von Fliegern auch, dass die Airlines immer wieder Spezialwünsche bei der Ausstattung ihrer Jets haben. Offenbar ist Boeing zuversichtlich, nun auch dort eine Lösung gefunden zu haben.

Die Einsparungen, die er sich von der neuen Methode erhofft, die wesentlich auch auf Robotik setzen soll, seien signifikant, so Odisho. Genaue Angabe wollte er aber nicht machen. Der Clou liege eben nicht darin, eine große Veränderung zu machen und die dann zu beziffern. Es seien viele kleine Prozesse, die man anpasse und das werde am Ende zu einer Revolution in der Produktion führen.

Mehr zum Thema

Boeing 777 der Swiss: Hat das Modell bald standardmäßig mehr Sitze in der Kabine?

Boeing will mehr Sitze in die Triple Seven bauen

Iran: Das Land braucht bis zu 500 neue Flugzeuge.

Iranische Airlines bestellen Boeing 737 und 777

Airbus A350: Das Modell kommt bis anhin 14.350 Kilometer weit.

Kommt bald der zweistöckige Airbus A350?

Flieger von El Al: Diskriminiert die Airline?

Gebrauchte Boeing 777 im Sonderschlussverkauf

Video

Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg