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Boeing Max 7 vs. Max 8

Ungewisse Zukunft für kleinste 737

Southwest überlegt offenbar, eine Bestellung für die kleinste Version der 737 in eine der größeren umzuwandeln. Das könnte die Boeing 737 Max 7 ganz in Frage stellen.

Boeing

737 Max 7 von Southwest Airlines: Eigentlich soll die Billigairline Erstkunde sein.

Southwest Airlines ist so etwas wie die Patentante der kleinsten Boeing 737. Die amerikanische Billigairline war wesentlich an der Entwicklung des Mittelstreckenjets beteiligt und auch Erstkundin der 737-700. Zwei Drittel ihrer Flotte bestehen aus der Version. Noch steht eine Bestellung über 56 der Flieger in der aktuellen Version aus. Die Nachfolgerin soll dann die überarbeitete Boeing 737 Max 7 sein.

Doch momentan scheint die Zukunft dieser kleinsten Version der Boeing unklar. Wie Southwest-Operativchef Mike Van de Ven in einem Interview laut der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte, überlegt sich die Fluggesellschaft, die ausstehenden Bestellungen der 700er-Version in die 800er-Version umzuwandeln.

Auch Wechsel komplett zu Max 8?

Die Nachfolge-737, die 737 Max 7, soll im Jahr 2019 auf den Markt kommen. Die Boeing 737 Max 8 soll bereits 2017 abheben. Erstkundin ist ebenfalls Southwest Airlines. Und auch die Bestellungen von 30 Boeing 737 Max 7 sind unsicher. Eventuell werde man sich für die Max 8 entscheiden, sollte diese sich bewähren so Van de Ven.

Die 737-700 und die Max 7 erfreuen sich bei anderen Kunden nicht allzu grosser Beliebtheit. Von den insgesamt 2’715 Bestellungen der 737-Neuversionen sind unter zwei Prozent für die kleinste Version. Seit 2011 trafen bei Boeing nur 36 Bestellungen für den Typ 737-700 ein. Für die beiden größeren Mittelstrecken-Versionen waren es 1408. Analysten rechnen damit, dass Boeing sich von der Kleinstversion der 737 verabschieden dürfte, wenn es nicht bald mehr Bestellungen gibt.



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