Boeing 737 Max im Flug: Die nächsten solchen Bilder gibt es erst ab Juni oder Juli.

Grounding dauert anBoeing 737 Max fliegt erst im Sommer wieder

Schlechte Nachrichten für Boeing und Betreiber: Die Boeing 737 Max bleibt noch viele Monate am Boden.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Immer und immer wieder musste das Management von Ryanair seine Pläne für die kommende Sommersaison in den Papierkorb werfen. Schuld daran waren die wiederholt angepassten Prognosen für die Aufhebung des Flugstopps für die Boeing 737 Max. Zuletzt rechnete Vorstandsvorsitzender Michael O'Leary damit, dass seine Fluglinie das erste Exemplar vielleicht erst im Oktober bekommt.

Er lag damit wohl nicht ganz falsch. Denn wie Boeing am Dienstag (21. Januar) bekannt gab, zieht sich das Grounding noch viel länger hin als zuletzt geglaubt. Die Wiederzulassung der 737 Max sei zwar allein Sache der Luftfahrtbehörden, so der Flugzeugbauer in einer Mitteilung. Man nenne aber Betreibern und Lieferanten von Zeit zu Zeit eigene Schätzungen, wann das Flugzeugmodell wieder abheben dürfe.

Schlecht für Boeing...

Und die neuste Vorhersage von Boeing ist, dass die Aufhebung des Groundings der 737 Max «Mitte 2020» beginne wird. Der Fernsehsender CNBC meldete zuvor mit Bezug auf Insider, dass der Flugzeugbauer intern von Juni oder Juli spreche. Damit wird das Flugverbot am Ende mindestens 15 Monate gedauert haben. Am 13. März 2019 hatten auch die USA als eines der letzten Länder ein Grounding für das Modell ausgesprochen.

Die Verlängerung des Flugverbots ist eine schlechte Nachricht für Boeing. Da ein Großteil des vereinbarten Kaufpreises erst bei der Übergabe des Flugzeuges an den Hersteller überwiesen wird, fehlen ihm Einnahmen. 2019 konnte er nur 380 Flugzeuge an zivile Kunden übergeben. Das sind massiv weniger als im Vorjahr, als Boeing noch 806 Jets auslieferte.

... und schlecht für Betreiber

Gleichzeitig dürften auf Boeing mit einem verlängerten Grounding zusätzliche Schadenersatzforderungen zukommen. Zudem fallen Kosten für den Unterhalt der geparkten Maschinen an. Der Konzern will deshalb Geld bei Banken aufnehmen. Konkret suche er ein Darlehen über 10 Milliarden Dollar, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die monatelange zusätzliche Verzögerung ist aber auch eine schlechte Nachricht für Betreiber wie American Airlines, Southwest oder United in den USA, China Southern in Asien oder Ryanair, Norwegian, Sun Express und Tuifly in Europa. Sie müssen erneut wohl die gesamte Sommersaison ohne 737 Max auskommen und für diese Zeit Flugzeuge mieten. Das ist teuer.

Mehr zum Thema

737-Max-Simulator: Boeing schickt Piloten zum Training.

Boeing-737-Max Piloten müssen in den Simulator

Kabine einer Boeing 737 Max: Wer will einsteigen?

So will Boeing die Passagiere in der 737 Max beruhigen

Geparkte Boeing 737 Max: Es rollen keine Flieger mehr aus dem Werk.

Boeing pausiert die Produktion der 737 Max definitiv

ticker-ryanair

Berlin, Köln und Hahn: Ryanair beklagt lange Wartezeiten wegen EES

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg