Flughafen Friedrichshafen: Er glaubt, dass es bald wieder besser wird.

Nach Aus von VLMFlughafen Friedrichshafen gibt nicht auf

Nach dem Aus von VLM Airlines sucht der Bodensee-Airport zum zweiten Mal in kurzer Zeit eine Fluggesellschaft, die die Flüge von Friedrichshafen nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg übernimmt.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Pleite von Intersky war für den Bodensee-Airport gleich ein dreifacher Schlag. Er verlor den einzigen heimischen Anbieter, ein Fünftel der Passagiere und auch noch rund 200.000 Euro aus unbezahlten Rechnungen. Das überraschende Aus von VLM Airlines ist fast ebenso schmerzhaft. Friedrichshafen verliert damit nur sieben Monate später erneut Passagiere und Geld.

VLM Airlines war nach Germania und Lufthansa der drittgrößte Anbieter in Friedrichshafen. Die belgische Regionalairline führte 30 Flüge pro Woche durch. Gemessen an den angebotenen Sitzen pro Woche kam sie auf einen Marktanteil von 20 Prozent. «Wir rechneten für 2016 mit zirka 70.000 VLM-Passagieren», sagt ein Flughafensprecher. Das hätte in den zehneinhalb Monaten nach der Aufnahme der Flüge vom Bodensee nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg bis zum Jahresende einem Anteil an der Gesamtpassagierzahl von 12 Prozent entsprochen.

Friedrichshafen glaubt an die eigene Zukunft

Wie viel Gebühren derzeit noch offen stehen, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dass sich Friedrichshafen das Geld ans Bein streichen muss, welches der Flughafen ausgab, um den Start für VLM zu erleichtern. «Es gab keine Unterstützungszahlungen, es wurden für Einführungsphase Marketing-Support-Maßnahmen vereinbart», so der Sprecher. Eine Zahl will er nicht nennen.

Friedrichshafen gibt aber auch nach der zweiten Pleite nicht auf. Es habe sich erwiesen, dass der Markt für die drei innerdeutschen Strecken nach Düsseldorf, Hamburg und Berlin existiere und für Regionalanbieter attraktiv sei. «Wir arbeiten deshalb mit Hochdruck an einer Lösung und sind optimistisch, dass die Strecken wieder adäquat bedient werden», so der Sprecher.

Mehr zum Thema

ticker-deutschland

Branchenverbände fordern Kurswechsel für Luftfrachtstandort Deutschland

ticker-deutschland

BDF-Prognose: Deutschland hinkt beim Flugangebot Europa immer weiter hinterher

ticker air taxi europe

Deutsche Charterairline: Air Taxi Europe stellt Betrieb ein und ist insolvent

ticker-deutschland

BDL-Prognose: Flugangebot in Deutschland bleibt auch 2026 unter Vorkrisenniveau

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies