Flieger von Blue Air: Die Corona-Krise setzte der Airline zu.

Rumänische BilligairlineBlue Air rettet sich in Gläubigerschutz

Die rumänische Billigairline hat Geldprobleme. Deshalb meldete Blue Air Gläubigerschutz an.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Regierung in Bukarest eilte im April zu Hilfe. Sie bewilligte je einen Notkredit in Höhe von 65 Millionen Euro für die Nationalairline Tarom und die Billigairline Blue Air. So sollten die beiden großen Fluggesellschaften des Landes es durch die Corona-Krise schaffen.

Doch das staatliche Geld reicht nicht. Denn der Umsatz von Blue Air fiel zwischen Anfang März und Ende Juni rund 100 Millionen Euro tiefer aus als erwartet. Deshalb musste die Fluglinie am Montag (6. Juli) Gläubigerschutz beantragen.

18 Monate Zeit für Sanierung

Das Verfahren, das der Insolvenz in Eigenverwaltung ähnelt und die Sanierung zum Ziel hat, soll der Airline eine Erholung erlauben. Ein Neustart Mitte Juli soll es Blue Air ermöglichen, die laufenden Kosten zu begleichen und nicht durch andere finanzielle Verpflichtungen wie etwa Zinszahlungen gebremst zu werden. Bis in 18 Monaten will sie das Verfahren abgeschlossen und sich mit ihren Gläubigern geeinigt haben.

Die Fluglinie besitzt eine Flotte von 30 Boeing 737. Bis vor Kurzem war die deutsche Logistikgruppe Zeitfracht an Blue Air beteiligt.

Mehr zum Thema

Embraer E190 von Air Moldova: Die Fluglinie soll wachsen.

Blue Air kauft Air Moldova

Boeing B737 von Blue Air: Bald in neuen Händen.

Kriselnde Blue Air zu verkaufen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies