Flieger von Wow Air in Keflavik: Neuer starker Partner.

BeteiligungBilligairline-Riese Indigo Partners rettet Wow Air

Die isländische Fluglinie hat einen neuen Geldgeber: Indigo Partners beteiligt sich an Wow Air. Damit bekommen die Isländer einen Investor, der sich im Lowcost-Geschäft bestens auskennt.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 15. November 2017 trat Indigo Partners erstmals so richtig ins globale Scheinwerferlicht. Die Billigairline-Holding unterzeichnete eine Absichtserklärung zum Kauf von 430 Airbus-Jets im Wert von 49,5 Milliarden Dollar. Die Flieger sind für die Beteiligungen Frontier Airlines (USA), Volaris (Mexiko), Wizz Air (Ungarn) und Jetsmart (Chile) vorgesehen.

Jetzt schreibt Indigo Partners erneut Schlagzeilen und steigt bei einer weiteren Billigairline ein. Die Holding aus Phoenix im US-Bundesstaat Arizona beteiligt sich an der kriselnden Wow Air. Das gaben die beiden Unternehmen am Freitag (30. November) bekannt. Man habe die Bücher der isländischen Fluggesellschaft geprüft und werde jetzt rasch an einem Vollzug der Transaktion arbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung von Indigo Partners. Details zur Transaktion und zur Beteiligungshöhe nannten die Amerikaner noch nicht. Wow-Gründer Skuli Mogensen bleibt jedoch Aktionär.

Erste Übernahme geplatzt

Hinter Indigo Partners steht William Augustus «Bill» Franke. Er begann seine Karriere in der Papierindustrie, dann wechselte er in die Bankbranche und in den Einzelhandel. Doch seine Berufung fand er 1993, als er Chef von America West Airlines wurde. Er blieb der Luftfahrtbranche danach treu, zuerst als Präsident von Tiger Airways, dann von Spirit Airlines, als früher Investor bei Ryanair, der Leasinggesellschaft Airplanes Group und als Berater von Mandala Airlines. Jetzt ist er Chef der Billigiairline-Holding. «Wir haben eine klare strategische Vision für Wow Air», so Franke zum neuesten Deal.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass Icelandair die geplante Übernahme von Wow Air platzen lässt. Unspezifisch sprach die isländische Nationalairline nur davon, dass man nicht alle Forderungen erfüllen könne. Das deutet darauf hin, dass Mogensen zu pokern begann, als Indigo Partners ebenfalls als interessierter Bieter auftauchte und am Ende Icelandair gar nicht mehr als Partner wollte. Indigo ist denn wohl auch die bessere Wahl. Denn Wow dürfte nun von größeren Synergien profitieren als bei Icelandair.

Mehr zum Thema

In der Kategorie 5 bis 15 Millionen Passagiere schnitten in Europa am besten ab: Alicante-Elche in Spanien, Bergen in Norwegen, Bristol und Newcastle in Großbritannien, Sochi in Russland, Keflavik in Island (im Bild), Malta International in Malta und Porto in Portugal.

Übernahme von Wow Air geplatzt

Airbus A320 Neo von Volaris: Der Hersteller sichert sich weitere Aufträge.

Airbus holt sich Monsterauftrag für 430 Jets

ticker-usa

U.S. Air Force verlängert Einsatz von Boeing B-1 und Northrop Grumman B-2

ticker-usa

Pilotenverband fordert Reform bei medizinischer Zulassung in den USA

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg