Der Airbus A319 von Beond: Hat ausschließlich 44 Business-Class-Sitze.

Luxus-AirlineBeond will 2025 auf sechs Jets wachsen - und München ist wieder Ganz-Jahres-Kandidat

Der Luxusferienflieger zieht nach dem ersten Betriebsjahr Bilanz. Beond erklärt den genauen Plan fürs Flottenwachstum - und will ein zweites Luftverkehrsbetreiberzeugnis.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Beond ist seit einem Jahr in der Luft. Zeit für das Management, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Rund 8000 Passagierinnen und Passagiere sind in den ersten zwölf Monaten mit der selbsternannten Premium-Leisure-Airline geflogen, deren zwei Jets in reiner Business-Class-Bestuhlung unterwegs sind. Im Durchschnitt liege die Auslastung aller Flüge bei 55 Prozent, sagte Beond-Chef Tero Taskila am Dienstag (19. November) vor der Presse.

Mit der Entwicklung der Europa-Strecken von Mailand, München und Zürich nach Dubai und weiter zu den Malediven zeigt sich das Management zufrieden. Zwar ist München aktuell noch eine reine Winterstrecke, aber die Nachfrage ist laut Beond so hoch, dass es recht wahrscheinlich ist, dass Bayerns Landeshauptstadt wieder ganzjährig eingeplant wird.

100 Charteranfragen pro Monat

Besonders positiv hat sich das Chartergeschäft entwickelt, sagt Taskila: «Mittlerweile erreichen uns rund 100 Charteranfragen pro Monat.» Weil die Kapazitäten mit zwei Flugzeugen - einem Airbus A319 und einem A321 - begrenzt sind, muss Beond laut eigenen Angaben zahlreiche Anfragen ablehnen. Das soll aber nicht so bleiben.

Schon zum Start vor einem Jahr hatte die Fluglinie ambitionierte Wachstumspläne. Ziel war es, bis 2028 eine Flotte von 32 Flugzeugen aufzubauen. Im Interview mit aeroTELEGRAPH Anfang September 2024 korrigierte Taskila die Pläne leicht nach unten und sprach noch von 25 bis 27 Maschinen bis 2028. Am Dienstag präzisierte er die Pläne nun.

Sechs Flugzeuge im kommenden Jahr

«Im kommenden Winterflugplan bekommen wir vier weitere Flugzeuge in die Flotte», so der Beond-Chef. Ab 2026 plant Beond mit einem jährlichen Flottenzuwachs von sieben Fliegern, sodass die Flotte 2028 dann die Zielmarke von 27 Flugzeugen erreichen wird. Die Airline denkt auch über die Einflottung von Maschinen der A320-Neo-Familie nach.

Beond plant laut Taskila außerdem mit einem neuen Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC). Während das aktuelle AOC auf den Malediven registriert ist, könnte das neue von den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Saudi-Arabien beantragt werden. Eine endgültige Entscheidung hierzu steht laut Management jedoch noch aus.

Fünf neue Strecken 2025

Zudem plant Beond für das kommende Jahr eine Erweiterung des Streckennetzes. Vorgesehen sind fünf neue Ziele, deren Namen das Management aber noch nicht verrät. Lediglich so viel: Städte wie Jeddah oder die neu entstehende Stadt Neom in Saudi-Arabien sind für Beond von großem Interesse. Weitere Details blieb Taskila jedoch schuldig.

Mehr zum Thema

Tero Taskila: «Wir haben aber bislang wirklich nicht viele Beschwerden über die Sitze bekommen.»

«Als wir mit Beond starteten, waren wir etwas zu optimistisch»

Zwei Passagiere von Beond: Zum Airbus A319 kommt bald ein A321 hinzu.

Beond lässt viele Flüge ab Zürich ausfallen

Beond sammelt frisches Geld ein

Beond sammelt frisches Geld ein

Airbus A321 über den Pyramiden: In Ägypten soll in diesem Jahr eine neue Airline an den Start gehen.

Ägyptens größter Touristikkonzern plant eigene Fluggesellschaft - für Flüge nach Europa

Video

airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies