Flieger von Belavia: die Airline soll den russischen Fluglinien aushelfen.

Belarusische NationalairlineBelavia wird russische Flugzeuge warten

Europa, die USA und viele andere Standorte fallen weg. Daher muss Russland Möglichkeiten finden, die Flotten ihrer Airlines zu warten. Belarus ist bereit dafür.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Nicht nur der Ersatzteilmangel und das Überflugverbot der EU infolge des Angriffskrieges machen russischen Fluggesellschaften zu schaffen. Auch die großen Wartungen der Flugzeuge - C-Checks und D-Checks genannt, sind nicht mehr so einfach möglich. Denn viele Wartungsunternehmen sitzen in Staaten, in welchen die Zusammenarbeit mit russischen Unternehmen aufgrund von Sanktionen nicht mehr möglich ist.

Aus diesem Grund hat Aeroflot erst kürzlich einen Airbus A330 zur Wartung in den Iran geschickt. Die RA-73700 ist das erste Aeroflot-Flugzeug, das im Iran gewartet wird. Den Auftrag hat Mahan Air erhalten - mit Option auf weitere Wartungsdeals.

Belavia hat Zertifikat erhalten

Doch jetzt gibt es für russische Fluggesellschaften noch eine andere Option. Die belarusische Nationalairline Belavia gibt bekannt, dass sie von der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya zertifiziert wurde, um die Flotten russischer Airlines zu warten.

«Die Bescheinigung berechtigt Belavia zur Durchführung einer ganzen Reihe von Tätigkeiten für die betriebliche und regelmäßige Instandhaltung von in der Russischen Föderation registrierten Luftfahrzeugen sowie für die Instandhaltung bestimmter Kategorien von Komponenten, die in diesen Luftfahrzeugen eingebaut sind», erklärte das Unternehmen.

Ein Jet schon in der Wartung

Man verfüge über «umfangreiche Instandhaltungskapazitäten», und «im Laufe der Jahre des Bestehens der Fluggesellschaft konnten wir hochqualifizierte Fachleute gewinnen, die Instandhaltungsarbeiten unterschiedlicher Komplexität durchführen.» Laut dem Portal CH-Aviation haben die Arbeiten bereits begonnen. Eine Boeing 737-800 von Smartavia sei vor einigen Wochen nach Minsk geflogen. Linienflüge dorthin gibt es nicht. Dort befinde sich der Jet nun zur Wartung.

Mehr zum Thema

Blick aus einem Belavia-Jet: Richtung Tel Aviv bald länger möglich.

Belavia braucht fast neun statt drei Stunden nach Tel Aviv

Embraer-E2-Jet von Belavia: Die meisten Flugzeuge sind geleast.

Belavia droht Großteil der Flotte zu verlieren

Embraer-Regionaljet von Belavia: Längere Reise nach Kaliningrad.

Belavia fliegt mit riesigem Umweg nach Kaliningrad

Zweiter Prototyp der Yakovlev MS 21-310:  Russland will neue Gebühr zur Finanzierung.

Passagiere sollen teure Flugzeuge aus russischer Produktion bezahlen

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier