Tätowierung am Unterarm: Muss bei deutschen Fluggesellschaften verdeckt bleiben.

FlugbegleitendeBei Lufthansa und Condor bleiben Tattoos vorerst tabu

Immer mehr Airlines lockern ihre Regeln zum Auftreten von Flugbegleitenden. Bei Lufthansa und Condor hält man vorerst am Verbot von Tätowierungen und anderen Vorschriften fest.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Würden Marco Reuss, Toni Kroos und Leroy Sané als Flugbegleiter bei Lufthansa, Condor oder Tuifly arbeiten, dürften sie etwas nicht mehr tun, was sie derzeit überaus gerne machen. Sie könnten ihre Unterarme bei der Arbeit nicht mehr zur Schau stellen. Die Vorschriften der drei deutschen Fluggesellschaften verbieten sichtbare Tätowierungen.

Regeln zu Frisur, Schminke, Tattoos oder Nagellack existieren bereits, seit es Flugbegleitende gibt. Einst waren sogar Dinge wie Body-Mass-Index, Rocklänge oder Personenstand strikt geregelt. Über die Jahrzehnte wurden die Vorschriften zwar immer weiter gelockert. Doch verschwunden sind sie nicht.

Von United über Air Baltic bis zu Luxair

In den vergangenen Monaten haben Fluggesellschaften wie Alaska Airlines, Air Baltic oder Virgin Atlantic ihre Auftretenskodizes allerdings grundlegend überarbeitet und der Zeit angepasst. Besonders weit ging dabei United Airlines. Nicht nur kleinere sichtbare Tätowierungen sind bei der amerikanischen Fluglinie neuerdings erlaubt, sondern auch Schminke,  bunter Nagellack und lange Haare für alle Mitarbeitenden.

Auch Luxair hat sich angepasst und lässt jetzt kleine Tattoos, lange Haare bei Männern oder blauen Nagellack zu.  «Wenn wir Leute zu sehr einengen, können sie nicht ihre beste Leistung erbringen», erklärte Vorstandsvorsitzender Gilles Feith die Änderung vergangenes Jahr gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Änderungen sind Teil eines ganzen Programms bei der luxemburgischen Nationalairline, das sich «Work As You Are» nennt, also «Arbeite so, wie du bist».

Von Alaska Airlines über Air Baltic bis zu Luxair

Dem Trend zu zwangloseren Vorschriften schließt sich Lufthansa nicht an. Es sei «derzeit keine Änderung unserer Vorgaben geplant», erklärt ein Sprecher der Fluggesellschaft. Genauso klingt es bei Condor. «Derzeit sind keine Änderungen geplant», so eine Sprecherin.

Etwas anders sieht es bei Tui aus. «Wir führen die Fluggesellschaften enger zusammen. Da schauen wir uns auch diese Themen an», so ein Sprecher des Ferienfliegers. Man habe aber noch keine Entscheidungen getroffen.

Mehr zum Thema

Crew-Mitglieder von Air Baltic: Müssen jetzt nichts mehr verdecken.

Air-Baltic-Crews müssen Tattoos nicht mehr verstecken

Männer dürfen bei United jetzt auch Haare haben, die über die Schulter reichen.

Bei United gilt jetzt Nagellack und Schminke für alle

Sind das die coolsten Uniformen aller Zeiten?

Sind das die coolsten Uniformen aller Zeiten?

ticker-lufthansa

Lufthansa und Air China weiten Codeshare auf Lateinamerika aus

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack