Tätowierung am Unterarm: Muss bei deutschen Fluggesellschaften verdeckt bleiben.

FlugbegleitendeBei Lufthansa und Condor bleiben Tattoos vorerst tabu

Immer mehr Airlines lockern ihre Regeln zum Auftreten von Flugbegleitenden. Bei Lufthansa und Condor hält man vorerst am Verbot von Tätowierungen und anderen Vorschriften fest.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Würden Marco Reuss, Toni Kroos und Leroy Sané als Flugbegleiter bei Lufthansa, Condor oder Tuifly arbeiten, dürften sie etwas nicht mehr tun, was sie derzeit überaus gerne machen. Sie könnten ihre Unterarme bei der Arbeit nicht mehr zur Schau stellen. Die Vorschriften der drei deutschen Fluggesellschaften verbieten sichtbare Tätowierungen.

Regeln zu Frisur, Schminke, Tattoos oder Nagellack existieren bereits, seit es Flugbegleitende gibt. Einst waren sogar Dinge wie Body-Mass-Index, Rocklänge oder Personenstand strikt geregelt. Über die Jahrzehnte wurden die Vorschriften zwar immer weiter gelockert. Doch verschwunden sind sie nicht.

Von United über Air Baltic bis zu Luxair

In den vergangenen Monaten haben Fluggesellschaften wie Alaska Airlines, Air Baltic oder Virgin Atlantic ihre Auftretenskodizes allerdings grundlegend überarbeitet und der Zeit angepasst. Besonders weit ging dabei United Airlines. Nicht nur kleinere sichtbare Tätowierungen sind bei der amerikanischen Fluglinie neuerdings erlaubt, sondern auch Schminke,  bunter Nagellack und lange Haare für alle Mitarbeitenden.

Auch Luxair hat sich angepasst und lässt jetzt kleine Tattoos, lange Haare bei Männern oder blauen Nagellack zu.  «Wenn wir Leute zu sehr einengen, können sie nicht ihre beste Leistung erbringen», erklärte Vorstandsvorsitzender Gilles Feith die Änderung vergangenes Jahr gegenüber aeroTELEGRAPH. Die Änderungen sind Teil eines ganzen Programms bei der luxemburgischen Nationalairline, das sich «Work As You Are» nennt, also «Arbeite so, wie du bist».

Von Alaska Airlines über Air Baltic bis zu Luxair

Dem Trend zu zwangloseren Vorschriften schließt sich Lufthansa nicht an. Es sei «derzeit keine Änderung unserer Vorgaben geplant», erklärt ein Sprecher der Fluggesellschaft. Genauso klingt es bei Condor. «Derzeit sind keine Änderungen geplant», so eine Sprecherin.

Etwas anders sieht es bei Tui aus. «Wir führen die Fluggesellschaften enger zusammen. Da schauen wir uns auch diese Themen an», so ein Sprecher des Ferienfliegers. Man habe aber noch keine Entscheidungen getroffen.

Mehr zum Thema

Crew-Mitglieder von Air Baltic: Müssen jetzt nichts mehr verdecken.

Air-Baltic-Crews müssen Tattoos nicht mehr verstecken

Männer dürfen bei United jetzt auch Haare haben, die über die Schulter reichen.

Bei United gilt jetzt Nagellack und Schminke für alle

Sind das die coolsten Uniformen aller Zeiten?

Sind das die coolsten Uniformen aller Zeiten?

Flieger von Lufthansa: Am Montag und Dienstag heben weniger ab.

Und schon wieder wird bei Lufthansa gestreikt - und nun auch bei Eurowings

Video

Tecnam P2012 VIP von außen: Der Innenraum ist neu.
Tecnam will mit der P2012 als VIP-Version einen neuen Markt erobern - dank italienischem Design, Alcantara-Interieur und Espressomaschine an Bord. Doch es gibt einen Dämpfer.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa neue uniformen 23
Sie wurde gemeinsam mit Hugo Boss entworfen: Zum ersten Mal seit 24 Jahren präsentiert Lufthansa eine neue Uniform. aeroTELEGRAPH war bei der Vorstellung in Frankfurt dabei.
Timo Nowack
Timo Nowack
Saab Global Eye: Basis ist eine Bombardier Global 6000/6500.
Wie kann eine rohstoffreiche und strategisch immer wichtigere Region wie die Arktis überwacht und im Ernstfall verteidigt werden, angesichts klirrender Kälte und riesiger Ausdehnung? Hersteller wie Boeing, IAI und Northrop Grumman buhlen mit ihren Systemen um Kunden. Ihr härtester Konkurrent kommt aber aus Europa: Saab GlobalEye.
gerard al fil
Gérard Al-Fil