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Sanierung des ReisekonzernsBanken übernehmen Airlines von Thomas Cook

Nun sind die Details der finanziellen Sanierung der Thomas Cook Group bekannt. Die Gläubigerbanken übernehmen dabei die Mehrheit von Condor und Co. - wohl nur vorübergehend.

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Bis im Oktober wollen die Beteiligten Nägel mit Köpfen machen. Dann wollen Aktionäre und Gläubiger ihren Plan zur Rekapitalisierung der Thomas Cook Group umgesetzt haben. In Grundzügen bereits bekannt, wurden am Mittwoch (28. August) weitere Details bekannt. Demnach bekommt der britische Reisekonzern insgesamt 900 Millionen Pfund oder umgerechnet eine Milliarde Euro frisches Kapital, das dieser zur Rückzahlung von Schulden verwenden kann. Das sind 150 Millionen mehr als ursprünglich geplant.

Die chinesische Großaktionärin Fosun Group kauft dabei für 450 Millionen Pfund 75 Prozent des Veranstaltergeschäfts. Zudem übernimmt sie 25 Prozent der Fluggesellschaften. Die Gläubigerbanken und Anleihensgläubiger schießen ebenfalls 450 Millionen Pfund ein und wandeln Schulden in Eigenkapital um . Sie bekommen dafür im Gegenzug 75 Prozent der Thomas Cook Airlines, zu denen auch Condor gehört.

Verkaufsprozess nur aufgeschoben

Die Banken haben wenig Interesse, langfristig Aktionäre der Fluggesellschaften von Thomas Cook zu bleiben. Es ist deshalb mehr als wahrscheinlich, dass in den kommenden Monaten die Verkaufsakte wieder aus dem Schrank genommen und der Prozess neu gestartet wird. Im ersten Anlauf hatten sich Virgin Atlantic und Lufthansa als Interessenten geoutet.

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