Flughafen Bangkok: Große Pläne für die Zukunft.

FlughafenausbauBangkok will 150 Millionen Passagiere pro Jahr

Der Flughafen der thailändischen Hauptstadt ist überlastet, der Ausbau hat Verspätung. Das Ziel in Sachen Kapazität steigt derweil immer weiter in die Höhe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Bangkoks Flughafen Suvarnabhumi ist für 45 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt. 2017 nutzten ihn jedoch mehr als 60 Millionen Reisende. Eigentlich sollte die Kapazität des Airports in diesem Jahr schon bei 80 Millionen Fluggästen liegen - zumindest hatte die Militärregierung das im Jahr 2014 so geplant. Dass daraus nichts wurde, ist aber kein Hindernis, die Ziele weiter in die Höhe zu schrauben. Visierte man zuletzt noch eine Kapazität von 135 Millionen Passagieren für die Zukunft an, ist das nun nicht mehr genug.

Der Flughafen der thailändischen Hauptstadt soll nach neuesten Plänen soweit ausgebaut werden, dass er 150 Millionen Passagiere pro Jahr verkraftet. Die Zahl der Gates soll sich dafür von zurzeit 51 auf 157 mehr als verdreifachen, wie der staatlich kontrollierte Flughafenbetreiber Airports of Thailand laut Medienberichten ankündigte. Zum Vergleich: Der aktuell verkehrsreichste Flughafen der Welt, der Hartsfield–Jackson Atlanta Airport in den USA, zählte im vergangenen Jahr knapp 104 Millionen Fluggäste.

Vierte Piste bis 2030

Der Ausbau in Bangkok wird laut dem Plan nun in den Phase 2 bis 5 erfolgen. Phase 2, die bereits im Gange ist, sieht vor, das aktuelle Terminal nach Westen zu erweitern und ein Satellitenterminal zu schaffen. Im Jahr 2020 soll der Flughafen so auf 79 Gates kommen und auf eine Kapazität von 60 Millionen Reisenden, so die Zeitung Nikkei Asian Review.

Phase 3 beinhaltet die Errichtung eines zweiten Terminals und einer dritten Start- und Landebahn. Das soll es dem Flughafen ermöglichen, im Jahr 2022 schon 90 Millionen Passagiere abzufertigen. In den weiteren beiden Phasen soll dann bis etwa zum Jahr 2030 das jetzige Terminal nach Osten erweitert und ein drittes Terminal errichtet werden. Zusätzlich ist ein zweites Satellitenterminal geplant sowie eine vierte Piste.

Don Mueang soll bleiben

Nicht ganz eindeutig sind die Angaben zu den Kosten. Während Nikkei Asian Review den gesamten Ausbauplan mit Kosten von 260 Milliarden Baht (rund 6,9 Milliarden Euro) beziffert, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters, Airports of Thailand plane, 140 Milliarden Baht (rund 3,7 Milliarden Euro) in die Expansion des Flughafens zu investieren.

Trotz des Mega-Ausbaus soll der nördlich von Bangkok gelegene Don Mueang International Airport in Betreib bleiben. Er ist in erster Linie als Flughafen für Billigflieger eingeplant.

Mehr zum Thema

Blick von außen auf das geplante Terminal 2 des Flughafens Bangkok: Die Pläne eines Konsortiums um ...

Zoff um neues Regenwald-Terminal in Bangkok

ticker-flughafen

Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi entschuldigt sich nach Fan-Chaos um Serienstars

Abu Dhabi, Bangkok und ein Airbus A330 Neo von Condor: Gehören bald zusammen.

Condor fliegt zwischen Abu Dhabi und Bangkok

Carmen Wiedfeldt, Manager Passage Deutschland, Eva Air

«Duty-free statt Boarding – und trotzdem im Cockpit gelandet»

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies