Eine Flugzeugtür von Viva Air: Die Fluggesellschaft darf nun doch von Avianca übernommen werden.

Spätes GlückAvianca darf Viva Air übernehmen

Drei Wochen nach dem Grounding geht es für Viva Air doch noch weiter. Die kolumbianische zivile Luftfahrtbehörde Aerocivil erteilte der Übernahme durch Avianca überraschend grünes Licht.

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Am 27. Februar musste die kolumbianische Viva Air ihren Flugbetrieb einstellen. Rund 5000 Angestellten drohte die Arbeitslosigkeit. Auslöser war, dass die zivile Luftfahrtbehörde Aerocivil die geplante Übernahme der Billigairline durch Avianca nach langem Zögern endgültig untersagte.

Aerocivil befürchtete, dass die Marktmacht der gemeinsamen Gruppe zu groß werde und in der Folge die Ticketpreise auf vielen Strecken steigen würden. Trotz Zugeständnissen, Aviancas, bestimmte Slots aufzugeben. Viva Air blieb damit ohne Käufer und stellte den Betrieb ein. Laut dem kolumbianischen Verkehrsministerium waren rund 730.000 Reisende direkt betroffen.

Übernahme unter Auflagen

Jetzt wendet sich das Blatt. Am Mittwoch (22.03.) teilte Aerocivil mit, dass die Behörde der Fusion unter bestimmten Bedingungen nun doch zustimmen werde. Zuvor sollen beide Fluggesellschaften der zuständigen Regulierungsbehörde ein «endgültiges Angebot» vorgelegt haben, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

Der Zusammenschluss ist an mehrere Bedingungen geknüpft: Die Rechte der von der Einstellung des Flugbetriebs betroffenen Passagiere müssen gewahrt bleiben, die Fluggesellschaften müssen Slots zurückgeben und Viva Air muss als Low-Cost-Airline bestehen bleiben.

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