Flieger von Austrian Airlines: Die Lufthansa-Tochter will das Streckennetz erweitern.

Los AngelesAustrian Airlines will an die US-Westküste

Die Lufthansa-Tochter plant ab 2017 direkt von Wien nach Los Angeles zu fliegen. Es wäre ihr erstes US-Westküstenziel. Im Gegenzug wird Austrian Airlines aber anderswo abbauen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Welches Unternehmen hat nicht gerne einen Marktanteil von 100 Prozent? Wenn man das gesamte Angebot auf sich vereinigt, hat man bekanntlich bei der Preisfestsetzung viel Spielraum. Genau in dieser angenehmen Lage befindet sich Austrian Airlines zumindest in Bezug auf Nonstop-Flüge zwischen Österreich und Nordamerika.

Konkurriert wird AUA einzig von Umsteigeverbindungen. Sie sind aber nur für preisbewusste Freizeitreisende interessant, kaum für die gut zahlenden Businesspassagiere. Darum überlegt sich Austrian Airlines nun, das USA-Angebot zu erweitern. Die österreichische Lufthansa-Tochter plant demnach, ab 2017 sechs Mal pro Woche nach Los Angeles zu fliegen. «Wir glauben die Route hat Potenzial, weil es auf der Strecke Wien - Los Angeles keine direkte Konkurrenz gibt», verriet Vorstandsvorsitzender Kay Kratky dem Branchenblatt Air Transport World.

Fünftes Ziel in den USA

Setzt Austrian Airlines den Plan um, wird es für die Österreicher eine Premiere. Los Angeles wäre das erste Ziel an der Westküste der USA. Bislang fliegt AUA in den USA nach Chicago, Miami, New York und Washington. Daneben werden in Nordamerika die beiden Ziele Havanna und Toronto bedient.

Im Gegenzug zur Neuaufnahme von Los Angeles würde Austrian Airlines aber anderswo Abstriche machen. Man werde Frequenzen bei anderen Langstreckendestinationen reduzieren, so Kratky. «Unsere Ziel ist klar: Wir werden verlustbringende Strecken nicht weiterführen. Und wir müssen das Gleichgewicht zwischen geschäftlichem und touristischem Verkehr verbessern», so Kratky zu Air Transport World.

Mehr zum Thema

ticker-usa

F-16-Kampfjet fängt Flugzeug nahe Donald Trumps Anwesen ab

ticker-usa

USA führen verpflichtende Ebola-Erklärung für alle Flugreisenden und Crewmitglieder ein

Lockheed Martin F-3: Die USA legen nach.

Mindestens 850 F-35: Lockheed Martin erhält größten Auftrag der Firmengeschichte

ticker-lot-polish-airlines

Lot führt TSA Precheck ein

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca