Sandwich: kostet bei Austrian, Lufthansa und Swiss künftig.

Economy auf Kurz- und MittelstreckeLufthansa, Swiss und Austrian machen Essen kostenpflichtig

Wie beim Billigflieger: Künftig ist das Essen in der Economy Class von Lufthansa, Swiss und Austrian auf Europaflügen kostenpflichtig. Gratis-Snacks fallen weg.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Schon Anfang 2019 testete Swiss in Genf einen Economy-Tarif ohne Gratis-Verpflegung. Die Lufthansa-Gruppe prüfte danach, das Konzept auch anderswo einzuführen. Nun setzt sie den Plan bei Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines in die Tat um - und zwar nicht nur für einen besonders günstigen Tarif, sondern für die ganze Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Das heißt: Die aktuellen kostenfreien Snacks wie Brezeln oder Mini-Sandwiches fallen künftig weg. Lufthansa und Swiss geben ab dem Frühjahr 2021 lediglich eine kostenlose Flasche Wasser aus, Austrian bietet nicht mal das. Stattdessen machen es die Lufthansa-Airlines nun wie Billigflieger und bieten den Passagieren Speisen und Getränke zum Kauf an.

Lufthansa verspricht hohe Standards

«Unser bisheriges Snackangebot in der Economy Class erfüllt häufig nicht die Erwartungen unserer Gäste», erklärt Lufthansa-Vorstand Christina Foerster. «Das neue Angebot wurde auf Basis unserer Kundenfeedbacks entwickelt.» Es sei zwar kostenpflichtig, aber hochwertig.

Die Lufthansa-Gruppe verspricht: «Beim neuen Sortiment werden von der Auswahl über die Zubereitung bis zur Präsentation hohe Qualitätsstandards umgesetzt.» Zudem werde man auf umweltfreundliche Produkte sowie Verpackungen setzen und durch passgenauere Produktion weniger Lebensmittel verschwenden, heißt es.

Austrian macht den Anfang

Das Speisen- und Getränkesortiment wird bei den einzelnen Airlines unterschiedlich ausfallen und soll teilweise «regionale Bezüge» haben. Die Einführung des neuen Angebots erfolgt gestaffelt im Frühjahr 2021: Austrian Airlines beginnt, Swiss und Lufthansa folgen. In den kommenden Monaten werden die Airlines ihre jeweiligen Produktsortimente vorstellen.

Swiss bietet in Genf beispielsweise ein Putensandwich mit Gruyère-Käse für umgerechnet 9,70 Euro an, Fruchtsalat für umgerechnet 5,50 Euro oder einen Blueberry Muffin für 3,50 Euro. Eine Cola kostet 3,50 Euro, eine Dose Bier 4,20 Euro oder ein Fläschchen Weißwein 10,20 Euro. Die Preise dürften jedoch bei den anderen Airlines tiefer liegen  - je nach Kaufkraft des Marktes.

Mehr zum Thema

Passagiere von Austrian Airlines: Wer bezahlt, bekomme einen vollwertigen Snack.

Aus für «süß oder salzig?» bei Austrian Airlines

Economy-Passagiere bei Lufthansa: Ein Sandwich lässt sich auch ohne fremde Hilfe verspeisen.

Lufthansa ersetzt zweite Mahlzeit durch Sandwich

Passagierin von Swiss, Speisekarte: Wo wird der Service eingeführt?

Lufthansa prüft Bezahl-Essen an weiteren Standorten

Airbus A380 von Lufthansa: Die Gruppe fliegt öfter nach Asien.

Qatar Airways und Co. fallen aus, Lufthansa legt zusätzliche Flüge nach Asien und Afrika auf

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin