Sandwich: kostet bei Austrian, Lufthansa und Swiss künftig.

Economy auf Kurz- und MittelstreckeLufthansa, Swiss und Austrian machen Essen kostenpflichtig

Wie beim Billigflieger: Künftig ist das Essen in der Economy Class von Lufthansa, Swiss und Austrian auf Europaflügen kostenpflichtig. Gratis-Snacks fallen weg.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon Anfang 2019 testete Swiss in Genf einen Economy-Tarif ohne Gratis-Verpflegung. Die Lufthansa-Gruppe prüfte danach, das Konzept auch anderswo einzuführen. Nun setzt sie den Plan bei Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines in die Tat um - und zwar nicht nur für einen besonders günstigen Tarif, sondern für die ganze Economy Class auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Das heißt: Die aktuellen kostenfreien Snacks wie Brezeln oder Mini-Sandwiches fallen künftig weg. Lufthansa und Swiss geben ab dem Frühjahr 2021 lediglich eine kostenlose Flasche Wasser aus, Austrian bietet nicht mal das. Stattdessen machen es die Lufthansa-Airlines nun wie Billigflieger und bieten den Passagieren Speisen und Getränke zum Kauf an.

Lufthansa verspricht hohe Standards

«Unser bisheriges Snackangebot in der Economy Class erfüllt häufig nicht die Erwartungen unserer Gäste», erklärt Lufthansa-Vorstand Christina Foerster. «Das neue Angebot wurde auf Basis unserer Kundenfeedbacks entwickelt.» Es sei zwar kostenpflichtig, aber hochwertig.

Die Lufthansa-Gruppe verspricht: «Beim neuen Sortiment werden von der Auswahl über die Zubereitung bis zur Präsentation hohe Qualitätsstandards umgesetzt.» Zudem werde man auf umweltfreundliche Produkte sowie Verpackungen setzen und durch passgenauere Produktion weniger Lebensmittel verschwenden, heißt es.

Austrian macht den Anfang

Das Speisen- und Getränkesortiment wird bei den einzelnen Airlines unterschiedlich ausfallen und soll teilweise «regionale Bezüge» haben. Die Einführung des neuen Angebots erfolgt gestaffelt im Frühjahr 2021: Austrian Airlines beginnt, Swiss und Lufthansa folgen. In den kommenden Monaten werden die Airlines ihre jeweiligen Produktsortimente vorstellen.

Swiss bietet in Genf beispielsweise ein Putensandwich mit Gruyère-Käse für umgerechnet 9,70 Euro an, Fruchtsalat für umgerechnet 5,50 Euro oder einen Blueberry Muffin für 3,50 Euro. Eine Cola kostet 3,50 Euro, eine Dose Bier 4,20 Euro oder ein Fläschchen Weißwein 10,20 Euro. Die Preise dürften jedoch bei den anderen Airlines tiefer liegen  - je nach Kaufkraft des Marktes.

Mehr zum Thema

Passagiere von Austrian Airlines: Wer bezahlt, bekomme einen vollwertigen Snack.

Aus für «süß oder salzig?» bei Austrian Airlines

Economy-Passagiere bei Lufthansa: Ein Sandwich lässt sich auch ohne fremde Hilfe verspeisen.

Lufthansa ersetzt zweite Mahlzeit durch Sandwich

Passagierin von Swiss, Speisekarte: Wo wird der Service eingeführt?

Lufthansa prüft Bezahl-Essen an weiteren Standorten

ticker-lufthansa

Lufthansa verkleinert Angebot nach Dresden und Leipzig

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil