So soll der neue Flugsteig von außen aussehen.

Erweiterung von Terminal 1München schafft Platz für weitere sechs Millionen

Der Münchener Flughafen hübscht sich weiter auf - und macht sich bereit für mehr Passagiere. Nun wird das Terminal 1 um einen Flugsteig erweitert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erst in diesem Frühling eröffnete in München das neue Satellitengebäude des Terminal 2. Im Herbst gab man dann bekannt, auch den Ankunftsbereich 2 aufzuhübschen. Und nur wenige Monate später folgt die Nachricht: Auch das Terminal 1 wird erneuert. «Die geplante Erweiterung ist wie der Neubau eines ganzen Flughafens», sagt Bayerns Finanzminister Markus Söder, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens München ist.

Der Ausbau soll Platz für insgesamt 6 Millionen weitere Passagiere schaffen, teilt der Flughafen mit. Konkret soll das Terminal um einen zusätzlichen Flugsteig erweitert werden. Der soll mit den heutigen Modulen A und B des Terminal 1 verbunden sein und wird über 320 Meter in das westliche Vorfeld des Münchener Airports hineinreichen. An dem neuen Flugsteig könnten insgesamt bis zwölf Flugzeuge andocken. Zwei der neuen Positionen will München für den Airbus A380 bereitmachen.

Kostenpunkt: 400 Millionen

Für den Ausbau hat der Flughafen München Kosten von 400 Millionen Euro veranschlagt, die er aus eigenen Mitteln aufbringen will. Mit dem Bau soll 2018 begonnen werden – wenn alle bürokratischen Hürden genommen sind. Der Betrieb des neuen Flugsteigs soll frühestens 2022 aufgenommen werden, heißt es weiter.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie erste Entwürfe des neuen Flugsteiges.

Mehr zum Thema

Flugzeug von Etihad in Frankfurt, im Hintergrund unter anderem Condor-Jets: Die Fluglinien aus den Emiraten dominieren das Geschäft.

Die Machtverhältnisse am Himmel zwischen Deutschland und den Emiraten

ticker-deutschland

Europäische Cockpitcrew-Vereinigung warnt Deutschland vor mehr Verkehrsrechten für Golfairlines

ticker-deutschland

Deutsche Marine verabschiedet nach 45 Jahren Westland Sea Lynx

ticker-deutschland

Bericht: Deutschland plant Strafen bei zu geringem SAF-Einsatz

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier