Flieger von American Airlines: Für Nachtflüge soll es mehr Geld geben.

Nach Pilotinnen und PilotenAuch Kabinenpersonal von American will massiv mehr Lohn

Pilotinnen und Piloten erhalten künftig bis zu 40 Prozent mehr Lohn. Das will auch das Kabinenpersonal. Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von American Airlines fordern einen Stundenlohn von bis zu 110 Dollar.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Die Pilotinnen und Piloten von American Airlines können sich freuen. Das Management will ihre Löhne massiv anheben - um bis zu 40 Prozent. In Zeiten des Personalmangels hofft es, so kein Personal an die Konkurrenz zu verlieren, welche die Löhne des Cockpitpersonals ebenfalls erhöht. Bis zu 590.000 Dollar könnten Kapitäninnen und Kapitäne von American auf der Langstrecke künftig verdienen.

Kein Wunder, dass auch der Rest des fliegenden Personals ein Stück vom Kuchen abhaben möchte. Wie das Portal PYOK berichtet, verlangt die Gewerkschaft der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter bei American Airlines Lohnerhöhungen von 35 Prozent ab Vertragsabschluss. In den zwei darauffolgenden Jahren sollen jährlich sechs weitere Prozent hinzukommen.

Bezahlung bereits bei Einsteigen

Im Falle einer Annahme würden erfahrene Flugbegleitende am oberen Ende der Gehaltsskala mehr als 95 Dollar pro Stunde verdienen. Nach drei Jahren würde der Betrag auf fast 100 Dollar steigen. Neu eingestellte würden fast 41 Dollar pro Stunde verdienen.

Die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter wollen aber noch mehr. Etwa, dass American Airlines sie bereits während des Einsteigens mit 50 Prozent des regulären Lohnes für Flugstunden vergütet. Delta Air Lines tut das bereits. Bei den meisten Airlines jedoch beginnt die bezahlte Zeit - die sogenannte Blockzeit - erst, wenn das Flugzeug sich bewegt.

Protestaktionen geplant

Auch zusätzliche Prämien für mehrsprachige Mitarbeitende sowie Nachtflüge oder den Arbeitseinsatz in der Bordküche sind Teil des Forderungskatalogs. Der «umfassende Verhandlungsvorschlag» wurde American Airlines von der Gewerkschaft vergangene Woche vorgelegt, nachdem sie laut eigenen Angaben verschiedene Faktoren analysiert hatte, darunter die Löhne in der gesamten Branche sowie die Wirtschaftslage und die Inflationsrate. Aktuell verdienen Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von American Airlines mit Jahrelanger Erfahrung bis zu 80.000 Dollar im Jahr.

In einer Erklärung räumte die Gewerkschaft ein, dass es noch «viel zu verhandeln gibt, um unser endgültiges Paket zu schnüren» und dass die endgültige Vereinbarung ganz anders aussehen könnte als ihre ursprünglichen Vorschläge. Für den kommenden Monat plant sie daher eine Reihe von Protestaktionen an zehn Flughäfen in den Vereinigten Staaten, um den Druck auf American Airlines zu erhöhen.

Mehr zum Thema

Cockpit: Die Gehälter steigen in den USA kräftig.

American zahlt Pilotinnen und Piloten künftig bis zu 590.000 Dollar

Flieger von Envoy Air: Wer vorne sitzt, erhält mehr Lohn.

American erhöht Pilotenlöhne um mehr als 50 Prozent

Delta Air Lines: Minus 16,3 Prozent.

Delta bezahlt ihre Crews jetzt auch für die Boarding-Zeit

ticker-american-airlines

American Airlines öffnet Flagship Dining für mehr Business-Passagiere

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies