Flieger von Envoy Air: Wer vorne sitzt, erhält mehr Lohn.

RegionalgeschäftAmerican erhöht Pilotenlöhne um mehr als 50 Prozent

Die Fluggesellschaft hat zu wenig Cockpitpersonal für regionale Strecken. Um neue Pilotinnen und Piloten zu finden, zahlt American Airlines jetzt massiv mehr Lohn.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In den USA arbeiten aktuell 751.165 Menschen in der Luftfahrtindustrie - das sind mehr als vor dem Ausbruch der Pandemie. Kein Wunder, die Inlandsflüge sind bereits wieder fast so voll wie zuvor. Doch die hohe Nachfrage können die Fluggesellschaften nicht immer befriedigen. American Airlines beispielsweise muss derzeit rund hundert Regionalflugzeuge am Boden lassen, weil Pilotinnen und Piloten fehlen.

Um den Mangel an Cockpitpersonal zu bekämpfen, hat die Fluglinie jetzt die Löhne massiv erhöht. Ihre beiden Regionaltöchter Envoy Air und Piedmont Airlines haben sie für die Zeit bis August 2024 um 50 Prozent angehoben, wie dieser Tage bekannt wurde. Hinzu kommen permanente Verbesserungen.

Bestbezahlte Regionalpilot:innen

Einschließlich der dauerhaften Erhöhungen steigen die Stundenlöhne für erste Offiziere von American Airlines im Regionalbereich in ihrem ersten Flugjahr von 51 auf 90 Dollar pro Stunde, die von Kapitänen im ersten Jahr von 78 auf 146 Dollar pro Stunde. Damit gehören die Regionalpilotinnen und Piloten jetzt zu den bestbezahlten in den USA. Gemeinhin sind die Löhne auf den kurzen Strecken schlechter bezahlt als die auf längeren.

Mehr zum Thema

Embraer E145 von Envoy Air: Unter dem Namen American Eagle führen Regionalfluglinien Zubringerflüge für American Airlines durch. Viele Jets bleiben aktuell aber am Boden.

Weil Personal fehlt, muss American 100 Jets am Boden lassen

Boeing 737 Max von American Airlines: Auf zwei Jets muss die Fluglinie zurzeit warten.

American Airlines stockt auf 130 Boeing 737 Max auf

ticker-american-airlines

American Airlines bringt Fußball-Amenity-Kits zur WM 2026

ticker-american-airlines

American Airlines bringt neue Premium-Weine aus Kalifornien an Bord

Video

Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
md 11 ups unglueck ntsb
Der tödliche Absturz einer McDonnell Douglas MD-11 von UPS im Jahr 2025 wurde durch ein beschädigtes Teil in der Triebwerksaufhängung ausgelöst. Nun ist klar: Boeing beschäftigte sich schon länger mit solchen Schäden, als bisher bekannt war. Und es gab weitere Fälle. Behörden und Airline wollen die Schwere des Problems nicht erkannt haben.
Timo Nowack
Timo Nowack