Boeing 747 von British Airways im Retro-Look: Die Jumbo-Jets spielten eine zentrale Rolle zur Feier des Jubiläumsjahrs 2019.

Wegen Corona-KriseAuch bei British sind die Tage der 747 wohl gezählt

IAG stellt sich auf eine deutlich geringere Nachfrage ein. Deshalb prüft der Konzern auch, die Boeing 747 der Tochter British Airways frühzeitig stillzulegen.

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Der Konzern plant vorsichtig. Den Flugbetrieb startet er erst im Juli, für den Rest des Jahres rechnet IAG mit einer Passagierkapazität, die nur noch halb so groß ist wie im letzten Jahr. Erst 2023 erwartet die Dachgesellschaft von Aer Lingus, British Airways, Iberia, Level, Vueling eine Erholung der Passagiernachfrage.

Darauf stellt sich IAG ein. Der Konzern will nicht nur die Auslieferungen für 68 Flieger (11 Kurzstrecken- und 57 Langstreckenjets) hinauszögern und mindestens 20 geleaste Flieger zurückgeben. Er überlegt sich auch, seine Boeing 747-400 stillzulegen. Zwei Jumbo-Jets wird Tochter British Airways definitiv bereits im laufenden Jahr und damit früher als geplant ausflotten, so viel steht bereits fest.

Noch 28 Jumbo-Jets in der Flotte

Mit aktuell noch 28 Exemplaren besitzt British Airways nach Lufthansa die größte Boeing-747-Flotte der Welt. Man prüfe jetzt aber eine vorgezogene Stilllegung der Jumbo-Jets, so IAG in ihrer Präsentation zu den Resultaten des ersten Quartals. Eigentlich war geplant, dass die ikonischen Doppeldecker bis 2024 weiterfliegen.

Die Tage der Boeing 747 sind unter anderem bei Virgin Atlantic, Corsair und KLM wegen der Corona-Krise vorzeitig gezählt.

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