Die ATR 42 nach der Landung: Unschöner Anblick.

ATR 42 von HopATR landet mit riesigen Rissen unter Tragfläche

Auf einem Hop-Flug von Paris nach Aurillac vernahmen die Passagiere einen Knall. Nach der Landung der ATR 42 zeigte sich, woher das laute Geräusch gekommen war.

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Viele der Passagiere von Flug A5-235 vom Sonntagabend (25. März) waren gerade eingenickt. Um 20:17 Uhr war die ATR 42 der Air-France-Regionaltochter Hop in Paris-Orly mit leichter Verspätung in Richtung Aurillac abgehoben. Jetzt befand sich die Maschine auf dem Weg nach Aurillac in der Auvergne. Urplötzlich schreckten die rund 50 Passagiere auf.

Die Reisenden vernahmen in der Kabine einen lauten Knall. Umgehend beruhigte sie die Flugbegleiterin. Das sei nichts Schlimmes, sagte sie, wie Passagiere später französischen Medien berichteten. Dann meldete sich auch der Pilot aus dem Cockpit zu Wort. Es habe sich sehr wahrscheinlich um den Zusammenstoß mit einem Vogel gehandelt. In dieser Jahreszeit gebe es starke Wanderungsbewegungen von Zugvögeln in dieser Gegend. Auch ein Eisblock wurde als möglicher Auslöser des Knalls genannt.

Gegenstand gelöst?

Doch es waren weder Vögel noch Eis, die für den Knall gesorgt hatten. Am Flughafen Aurillac zeigten sich unterhalb der Tragfläche der ATR42 mit der Registrierung F-GPYF riesige Risse. In der Tragfläche waren Löcher zu sehen. Air France vermutet, dass sich beim Ausfahren des Fahrwerks ein Gegenstand gelöst haben könnte, der dann gegen die Tragfläche schlug. Reisende hatten allerdings den Knall auf halber Strecke verortet.

Die französische Untersuchungsbehörde Bureau d'Enquêtes et d'Analyses BEA hat eine Untersuchung eingeleitet.

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