Selfie von Asamoah Gyan: Hat mehr vor als nur Fußball.

Baby Jet AirlinesFußballstar gründet eigene Fluggesellschaft

In Ghana schickt sich der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft an, in die Luftfahrtbranche einzusteigen. Eine Lizenz zum Betrieb einer Fluglinie hat Asamoah Gyan schon.

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Ghanas Präsident Nana Addo Dankwa Akufo-Addo hat auf der African Airshow in Accra die frohe Botschaft verkündet. Der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft hat die Lizenz zur Gründung einer Fluggesellschaft erhalten. Deren Name soll Baby Jet Airlines lauten. Baby Jet ist Asamoah Gyans Künstlername unter dem er auch schon in Musikvideos auftrat.

Ex-Udinese-, Rennes- und Sunerland-Kicker Gyan dankte dem Präsidenten über seinen offiziellen Twitter-Account und schrieb, dies sei «ein Aufruf, mit meinem Team hart zu arbeiten, um den Traum von Baby Jet Airlines so bald wie möglich wahr werden zu lassen und Jobs zu schaffen». In einem weiteren Tweet warnte der Fußballstar vor falschen Rekrutierungsaufrufen für die geplante Fluggesellschaft, die auf Social-Media-Seiten kursierten. Für Informationen solle man seinen Manager kontaktieren.

Ministerin sagt Unterstützung zu

Ghanas Luftfahrtministerin Cecilia Dapaah sagte in einem Interview, das Ministerium und sie würden Gyans «mutigen Schritt» unterstützen und ihm mit Rat zur Seite stehen. Einige Tage später veröffentlichte Gyan bei Instagram ein Video, das zeigt, wie er in einem Flugzeug der Flugbegleiterin bei den Sicherheitsinstruktionen die Arbeit abnimmt.

Es ist nicht das erste Luftfahrtvideo des 31-Jährigen dieser Art. Schon 2014 war auf dem Youtube-Kanal der ghanaischen Nationalmannschaft eine ähnliche Vorführung von Gyan zu sehen.







Flight attendant ??????????. Oh Charley ??

Ein Beitrag geteilt von Asamoah Gyan (@asamoah_gyan3) am 29. Okt 2017 um 7:57 Uhr

Erfahrung in vielen Ländern

Gyan läuft zurzeit für den türkischen Erstligisten Kayserispor auf. Als Fluggast hat der Mittelstürmer mit Sicherheit schon einige Meilen gesammelt, denn er spielte bereits in China, den Vereinigten Arabischen Emiraten, England, Italien und Frankreich. Außerhalb des Fußballfeldes soll Gyan laut dem Nachrichtenportal Yen schon als Gründer in anderen Wirtschaftssektoren Erfahrung gesammelt haben, darunter Immobilien, Event-Management und Box-Promotion.

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