Armavia-A320: Heben nicht mehr ab.

Armavia am Boden

Armeniens Nationalairline geht es schon länger nicht gut. Ein Käufer fand sich deshalb trotz Bemühungen des Eigners nicht. Nun ist Armavia bankrott.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Ankündigung kam ziemlich kurzfristig. Es sei nicht mehr wirtschaftlich, Armavia am Leben zu erhalten. Daher stelle man den Betrieb auf den 1. April ein, verkündete die Fluggesellschaft Karfreitag (29. März) auf ihrer Internetseite. Doch die Flieger der armenischen Nationalairline heben bereits seit der Ankündigung nicht mehr ab. Denn die Piloten streiken. Wie Armavia dem armenischen Nachrichtenportal Aysor mitteilte, hätten wegen der Arbeitsverweigerung der Piloten schon am Freitag keine Flieger abgehoben. Vom Grounding betroffene Passagiere würden ihre Unkosten erstattet bekommen. «Wir sind unseren Passagieren sehr dankbar und haben gerne zwölf Jahre lang für Sie gearbeitet», so die Fluglinie in einer Mitteilung.

Das Ende zeichnete sich schon länger ab. Bereits vor einem Jahr drohte Armavia mit dem Konkurs, falls der Flughafen Jerewan die Gebühren nicht senke. Im Herbst dann hieß es, die Fluggesellschaft stehe zum Verkauf. Doch einen Investor fand Eigner Michhail Baghdasarow offenbar nicht. Der armenische Unternehmer gab auf und groundete die Flotte. Bis auf einige wenige Ausnahmen hätten aber alle Piloten im März ihre Gehälter bekommen – und die seien gar nicht so niedrig, erklärt Armavia.

Prominent dank Superjet

Prominent in den Nachrichten war Armavia auch als Erstkundin des neuen russischen Passagierfliegers Sukhoi Superjet – und später auch als prominente Kritikerin. Die zwei Flieger seien nicht profitabel und bräuchten im Vergleich zu Konkurrenzmodellen zu viele Reparaturen, beschwerte sie sich. Daher wolle man sie zurückgeben. Hersteller Sukhoi konterte, Armavia habe noch nicht einmal alle Zahlungen geleistet, zu denen sie verpflichtet sei – und behielt damit wohl auch Recht.

Mehr zum Thema

Sukhoi Superjet 100: Ab Juni nach Deutschland.

Neue Nationalairline für Armenien?

SSJ 100 von Aeroflot: Vier müssen am Boden bleiben

Flugverbot für Aeroflots Superjets

Superjet von Armavia: Wegen Streit gegroundet

Armavia zu verkaufen

Sicherheitshinweise für den Superjet von Armavia: Bald nicht mehr gebraucht.

Armavia: «Zu viele Reparaturen»

Video

Boeing 727 landet am 28. April am Flughafen Doncaster Sheffield: Es war die erste Landung eines großen Flugzeugs seit 2022.
Vier Jahre lang lag der britische Flughafen im Dornröschenschlaf. Jetzt soll er wieder Flüge bekommen. Die erste Landung am Flughafen Doncaster/Sheffield absolvierte aber ein Oldie.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Es wird gearbeitet am FLughafen Basel/Mulhouse.
Am Euro Airport steht das Herz des Flugbetriebs still: Für 36 Tage wird die Hauptpiste komplett erneuert. Wo sonst Jets im Minutentakt starten und landen, dominieren nun Baumaschinen. Ein Besuch am Flughafen Basel/Mulhouse/Freiburg im Ausnahmezustand.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
Zwei Mitarbeitende von Alaska Airlines: Teil des Sicherheitsvideos.
Die fünftgrößte Fluggesellschaft der USA führt erstmals in ihrer Geschichte ein eigenes Sicherheitsvideo ein. Der Schritt von Alaska Airlines erfolgt aus einem ganz bestimmten Grund.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin