Erste Klasse an Bord des A380 von ANA: Zum erste Mal kommen hier Trennwände zum Einsatz.

Flüge nach Honolulu ANA zeigt das Interieur ihrer Airbus A380

Die japanische Airline startet bald ihre Flüge mit dem Airbus A380 zwischen Tokyo und Honolulu. Jetzt zeigt sie, wie es dabei an Bord aussehen wird.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Am 24. Mai soll es bei ANA All Nippon Airways losgehen. Die japanische Airline übernahm bei Airbus eine Order von drei Airbus A380, die eigentlich an die insolvent gegangene Gesellschaft Skymark gehen sollten. Als riesige Schildkröten lackiert, sollen die drei Superjumbos nun Touristen zwischen Tokyo und Honolulu transportieren.

Den ersten Airbus A380 übernahm ANA Ende bereits letzten Monat, der zweite soll schon bald folgen und seinen Dienst am 01. Juli antreten. Derzeit steckt die Gesellschaft in den letzten Vorbereitungen vor dem Startschuss. Ehe es bald losgeht, zeigt ANA bereits vorab, wie es in der Kabine des jüngsten Flottenzuwachses aussehen wird.

Insgesamt vier Klassen

Für die 520 Passagiere sind die Klassen an Bord klar aufgeteilt: Im unteren Geschoss sind hauptsächlich die 383 Plätze der Economy Class platziert. Die Sitze sind in einer 3-4-3 Anordnung eingebaut. Etwas mehr als 86 Zentimeter Abstand trennen dabei die blau und weiß gehaltenen Sitze voneinander, welche mit USB-Steckern und für die Unterhaltung mit Touchscreens versehen sind.

Eine Besonderheit wartet im hinteren Bereich der Economy-Klasse: Bei 70 Plätzen lassen sich die Dreier oder Vierer-Bänke mit ausfahrbaren Stützen in Betten umwandeln. ANA führt diese Sitze zum ersten Mal ein und vermarktet sie besonders an Familien und Pärchen. Gegen einen Aufpreis lassen sich die speziellen Sitze buchen, der Aufschlag variiert dabei nach Anzahl der gebuchten Sitze.

Viel bis wenig Veränderung

Zahlungskräftigere Kunden werden auf dem oberen Deck des A380 Platz nehmen. First Class (8 Plätze), Business Class (56 Plätze) und Premium Economy (73 Plätze) befinden sich dort. Auch in diesen Klassen führt ANA Neuheiten ein. So werden die Sitze der Ersten Klasse erstmalig in separate Boxen angeordnet, die großen Trennwände sollen dabei für mehr Privatsphäre sorgen.

Doch es soll auf der ersten Etage auch gemeinschaftlicher zugehen. Manche Plätzen der Business Class werden sich eine – natürlich entsprechend große – Armlehne teilen, dies soll Gespräche zwischen zusammen reisenden oder extrovertierten  Passagieren erleichtern. Abgesehen von diesem Detail benutzt ANA die selbe Business Class aber bereits in ihren Boeing 777 und Boeing 787.

Sitze auch im Stretch-Dreamliner

Neuer sind die Plätze der Premium Economy. ANA führte die neue Version der gehobenen Holzklasse bereits letzten Monat in ihren neuen Boeing 787-10 ein. Reisende, die sich hier eingebucht haben, werden dort 97 Zentimeter Sitzabstand haben.

Sehen Sie in der oben stehen Bildergalerie, wie die Kabine des Airbus A380 bei All Nippon Airways ANA aussehen.

Mehr zum Thema

emirates airbus a380 flagge 02

Emirates setzt nationales Ausrufezeichen auf Airbus A380

emirates airbus a380

Emirates kauft im großen Stil Airbus A380

Airbus A380 von Qatar Airways: Die Fluglinie will ihr Netz über Beteiligungen stärken.

Qatar Airways lässt alle Airbus A380 bis Juni am Boden

airbus a380 f wwow

Der erste Airbus A380 fliegt wieder

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil