Flughafen Rovaniemi: Immer beliebter.

FinnlandAlle wollen in den Norden - an zwei Lappland-Flughäfen sind die Slots knapp

Finnlands nördlichste Region zieht immer mehr Gäste an, gerade im Winter. Zwei Flughäfen in Lappland müssen nun die Vergabe der Zeitnischen für Starts und Landungen koordinieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der hohe Norden ist in der kalten Jahreszeit beliebter denn je: Die finnische Flughafenbetreiberin Finavia zählt für diesen Winter insgesamt 24 neue Strecken zu ihren Airports in Lappland - Rovaniemi, Ivalo, Kittilä und Kuusamo. Schon im vergangenen Winter hatte Finanvia 18 neue Routen verkündet.

«Zusätzlich zu den neuen Strecken haben mehrere Fluggesellschaften die Flugzeiten ihrer Winterstrecken verlängert», sagt Petri Vuori, bei Finavia für die Streckenentwicklung verantwortlich. Es gibt zudem drei neue internationale Strecken, die an den lappländischen Flughäfen eröffnet werden und nach der Wintersaison das ganze Jahr über bestehen bleiben: Ryanair wird Linienflüge von Mailand nach Rovaniemi aufnehmen, Discover Airlines von Frankfurt nach Kittilä und Edelweiss Air von Zürich nach Kittilä.

Vergabe von Zeitnischen nötig

Das große Interesse an den nordischen Reisezielen hat auch Folgen für den Betrieb an zwei der Flughäfen: In Rovaniemi und Kittilä wird in diesem Winter die Slot-Koordination (Iata-Level 2, Schedules Facilitated Airport) eingeführt. Dabei geben Fluggesellschaften ihre Wünsche für ihren Flugplan an und der Slot-Koordinator entscheidet, wer die gewünschten Zeiten bekommt und wer nicht. Bisher war das in Finnland nur am Flughafen Helsinki (Level 3) nötig.

Slots sind Zeitnischen für Starts und Landungen. Der Airline-Dachverband Iata beschreibt die Flughafen-Einstufungen so: Bei Level 1 reichen die Kapazitäten des Airports allgemein aus für die Nachfrage - es ist keine Koordination nötig. Bei Level 2 besteht zu bestimmten Tages-, Wochen- oder Saisonzeiten Überlastungsgefahr. Anpassungen der Flugpläne werden mit den Fluggesellschaften vereinbart. Bei Level 3 übersteigt die Nachfrage die Kapazitäten deutlich. Wer hier starten und landen möchte, muss von einem Koordinator Slots zugewiesen bekommen. Weltweit gibt es mehr als 160 Level-2- und mehr als 200 Level-3-Airports.

Auch mehr Sitzplatzkapazität

«Neben den neuen Strecken spiegelt sich die Rekordwintersaison auch in der Erhöhung der Sitzplatzkapazität auf Flügen von und zu den Flughäfen in Lappland wider», schreibt Finavia. «Die Zahl der Fluggäste für Lappland insgesamt wird voraussichtlich im Vergleich zum Vorjahr um etwa 10 Prozent steigen, so die Prognose.

Mehr zum Thema

Airport Friedrichshafen im Winter: Mitarbeitende in Kurzarbeit.

Deutsche Regionalflughäfen leiden unter herber Winterflaute

Flugzeug am Airport Rovaniemi: Der Verkehr zieht bald an.

Winteransturm auf Weihnachtsmann-Airport

Passagier von Finnair: Doha fällt ab zwei Städten aus dem Flugplan.

Finnair stoppt Flüge von Dänemark und Schweden nach Doha

ticker finavia

Mit diesen Routen wächst der Verkehr an Finnlands Flughäfen in diesem Sommer

Video

air canada boeing 777 (1)
Vor 15 Jahren wurde er zum Kapitän befördert - offenbar mithilfe gefälschter Dokumente. So flog der Mann für Air Canada als Kommandant, ohne die Berechtigung dafür zu besitzen. Jetzt wurde er festgenommen.
Timo Nowack
Timo Nowack
air india schaden
Am Indira Gandhi International Airport in Delhi hat ein Sturm Bodenabfertigungsgeräte über das Vorfeld getrieben. Drei geparkte Airbus A320 von Air India wurden getroffen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack