Flieger von Lufthansa in Frankfurt: Einige Destinationen laufen besser als früher.

Lufthansa und SwissZu diesen Zielen wollen mehr Leute als vor der Krise

Die Luftfahrtbranche ist noch weit von einer Erholung entfernt. Aber einige Destinationen werden öfter gebucht als vor Corona.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Infektionszahlen sind noch lange nicht unter Kontrolle. Und Einreisebeschränkungen machen das Reisen weiterhin komplizierter als vor der Pandemie. Dennoch ist das Fernweh bei Freizeitreisenden und vielleicht auch die Dringlichkeit von Geschäftsreisen teilweise wieder ziemlich hoch.

Gerade auf USA-Strecken vermelden Fluggesellschaften nach dem 18-monatigen Einreisestopp starke Anstiege der Buchungen auf Vorkrisenniveau – und teils sogar darüber. Für München etwa heißt es von Lufthansa, die Buchungen für Chicago und Newark lägen bereits über dem Niveau von 2019. «Weitere stark nachgefragte Ziele sind Los Angeles, Boston und New York.»

Mehr Buiness-Buchungen

Auch ab Frankfurt sind die USA-Strecken bei Lufthansa gefragt, so ein Sprecher. Miami, Orlando, Los Angeles, San Francisco und New York lägen wieder auf Vorkrisenniveau. In einigen Buchungsklassen übersteige die Nachfrage sogar die von 2019. Gemeint sind die Premium-Klassen.

Das liegt nicht nur daran, dass auch die Geschäftsreisetätigkeit wieder zunimmt. Auch Urlauber leisteten sich vermehrt Flüge in Business und First, so der Lufthansa-Sprecher. Eine Erklärung könne sein, dass viele Leute während der Pandemie weniger reisten und jetzt das Budget für etwas mehr Luxus auf dem Flug haben.

Flüge nach Mallorca, Kiew, Boston, Sao Paulo

Auch bei Swiss verzeichnet man für einige Zielen eine größere Nachfrage als vor der Pandemie. «Im Interkontinentalverkehr ist dies für São Paulo, Dubai, Tel Aviv und Boston der Fall», so eine Sprecherin. Aber auch in Europa gebe es Destinationen, bei denen die Buchungen über dem Vorkrisenniveau liegen. Teils sind diese überraschend: Reisende wollen besonders viel nach Palma de Mallorca, Kiew, Palermo und Porto.

So positiv die Nachrichten über die hohe Nachfrage sind – das bedeutet nicht, dass es branchenweit wieder gut aussieht. Lufthansa-Chef Carsten Spohr sprach noch am Freitag (19. November) von einem Angebot, das etwa 60 Prozent des Vorkrisenangebots entspreche. Und noch immer gehen er und andere Airlinechefs davon aus, dass der anstehende Winter mit steigenden Infektionszahlen und möglichen weiteren Lockdowns hart wird. Kommt hinzu, dass im südlichen Afrika eine neue gefährliche Virusvariante entdeckt wurde.

Abbau in Österreich

In Österreich zeigten sich bereits Lockdown-Auswirkungen. Austrian Airlines stoppte Flüge ab Klagenfurt, Wizz Air reduzierte das Flugangebot ab Wien, Eurowings stoppte Verbindungen nach Graz und Linz. Von Köln nach Klagenfurt fliegt die Austrian-Schwester aber weiterhin.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Airlines bieten 440 zusätzliche Flüge zu Weihnachten und Neujahr an

Lufthansa-Airlines bieten 440 zusätzliche Flüge zu Weihnachten und Neujahr an

Airbus A340-600 von Lufthansa starten auch ab Frankfurt

Airbus A340-600 von Lufthansa starten auch ab Frankfurt

Business-Class-Essen bei Swiss: Servierzeitpunkt sorgte für Protest.

Business-Service sorgt bei Swiss weiter für rote Köpfe

Lufthansa-Jet in Bremen (Archivbild): Die Frankfurt-Flüge kehren zurück.

Lufthansa nimmt Flüge zwischen Bremen und Frankfurt wieder auf

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier