All Nippon Airways erhielt im April eine Boeing 787-9 mit Triebwerken von Rolls-Royce.

Nach der KriseAll Nippon Airways will mit neuen Dreamlinern ausbauen

Obwohl die Krise Flüge nach Japan gerade massiv erschwert, plant ANA bereits einen Ausbau der Flotte. Dafür hat sich die Airline frisches Geld beschafft.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Auch ANA All Nippon Airways hat aktuell zu kämpfen. Japan ist für internationale Reisende nahezu komplett geschlossen. Die Fluggesellschaft rechnet deshalb mit einem Verlust von 505 Milliarden Yen (etwa vier Milliarden Euro) für das Finanzjahr 2020/21, das Ende März endet. Dennoch denkt sie schon an die Zeit nach der Krise.

Dafür beschafft sich ANA neues Kapital am Aktienmarkt. Insgesamt 332 Milliarden Yen sichert sich die Airline, umgerechnet sind das 2,67 Milliarden Euro. Ein Teil des Geldes dient der Begleichung von Schulden sowie der Verbesserung der Liquidität. Doch All Nippon Airways will nach der Krise auch wieder Gas geben.

Die Kapazität erhöhen

Von dem Geld sind 200 Milliarden Yen (1,6 Milliarden Euro) für die Finanzierung von neuen Boeing 787 bis Anfang 2023 vorgesehen. Die Airline will mit den neuen Flugzeugen «die Kapazität erhöhen und das Angebot optimieren». All Nippon erwähnt in der Ankündigung der Pläne kein einziges Mal die Pandemie. Der Fokus ist auf mittel- bis langfristiges Wachstum gelegt.

In einem Interview am 20. November warnte Heizo Takenaka, ehemaliger Wirtschaftsberater der japanischen Regierung, dass die zwei größten Airlines des Landes sehr bald auf Hilfen aus öffentlicher Hand angewiesen sein werden. Er machte den Vorschlag, bei der Gelegenheit ANA und Japan Airlines zu fusionieren.

In Korea ist Fusion geplant

Das Szenario erinnert an die Situation im nahe gelegenen Südkorea: Dort plant Korean Air mit Hilfe staatlicher Unterstützung derzeit eine Übernahme des größten Konkurrenten Asiana Airlines. Ob das für die beiden großen japanischen Fluggesellschaften Sinn macht bleibt aber offen. All Nippon hat sich bisher nicht zu dem Vorschlag geäußert.

Mehr zum Thema

ticker-ana-all-nippon

ANA Holdings verlegt Konzernzentrale in neuen Wolkenkratzer in Tokio

ticker-ana-all-nippon

ANA All Nippon Airways lässt Boeing-777-Fahrwerke von Haeco in Xiamen überholen

ticker-ana-all-nippon

ANA Group übernimmt japanische Einzelhandelsmarke Akomeya Tokyo

ticker-nca-nippon-cargo-airlines

Nach Übernahme von Nippon Cargo: Neue Frachtairline heißt ANA Nippon Cargo

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin