Boeing 737 von Air Algérie: Bekommt Wettbewerber.

Konkurrenz für Air AlgerieAlgerien fördert private Airlines und prüft zweite Nationalairline

Air Algérie bekommt Konkurrenz. Der Präsident des Landes macht sich für neue private Fluglinien stark und erwägt auch den Aufbau einer weiteren staatlichen Airline.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit einem halben Jahr ist Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune im Amt. Er arbeitet an großen Veränderungen. So soll es etwa im November ein Referendum über Verfassungsänderungen geben. Damit will der neue Staatschef auch gerade den zunehmend unzufriedenen jungen Menschen im nordafrikanischen Land entgegenkommen.

Vergangene Woche kündigte der Präsident zudem an, künftig private Banken, Schifffahrtsunternehmen und Fluggesellschaften zu erlauben. Er will das Investitionsklima abseits der Energiebranche verbessern, die Abhängigkeit seines Landes von Öl und Gas verringern und die Staatskosten im Transportsektor senken. Das Transportministerium warb anschließend für den Start von Billigfliegern in Algerien.

Auch weitere staatliche Airline möglich

Den Markt der Inlandsflüge beherrschen derzeit die staatliche Air Algérie sowie Tassili Airlines, die der ebenfalls staatlichen Ölgesellschaft Sonatrach gehört. Präsident Tebboune macht deutlich, dass er die Luftfahrt ankurbeln will, auch wenn sich im privaten Sektor nicht schnell etwas tut. So erklärte er, wenn es nötig werde, werde man eine weitere staatliche Airline neben Air Algérie gründen.  Ziel sei eine bessere Ausnutzung der Flughäfen-Kapazitäten sowie die Schaffung neuer internationaler Verbindungen.

Die Flotte von Air Algérie besteht aus rund 55 Flugzeugen. Für die Kurz- und Mittelstrecke stehen Boeing 737-600, -700 und -800 zur Verfügung, für die Langstrecke Airbus A330-200 und für regionale Verbindungen ATR 72. Die Airline will ihre Flotte modernisieren. Tassili Airlines betreibt vier Dash 8 Q-400, vier Dash 8 Q-200 und sieben Boeing 737-800.

Mehr zum Thema

Air France und Transavia holen sich Algerien-Rechte von Aigle Azur

Air France und Transavia holen sich Algerien-Rechte von Aigle Azur

Air Algérie (Algerien)

Air Algérie darf endlich die Flotte erneuern

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Video

Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca