Boeing 737 von Air Algérie: Bekommt Wettbewerber.

Konkurrenz für Air AlgerieAlgerien fördert private Airlines und prüft zweite Nationalairline

Air Algérie bekommt Konkurrenz. Der Präsident des Landes macht sich für neue private Fluglinien stark und erwägt auch den Aufbau einer weiteren staatlichen Airline.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Seit einem halben Jahr ist Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune im Amt. Er arbeitet an großen Veränderungen. So soll es etwa im November ein Referendum über Verfassungsänderungen geben. Damit will der neue Staatschef auch gerade den zunehmend unzufriedenen jungen Menschen im nordafrikanischen Land entgegenkommen.

Vergangene Woche kündigte der Präsident zudem an, künftig private Banken, Schifffahrtsunternehmen und Fluggesellschaften zu erlauben. Er will das Investitionsklima abseits der Energiebranche verbessern, die Abhängigkeit seines Landes von Öl und Gas verringern und die Staatskosten im Transportsektor senken. Das Transportministerium warb anschließend für den Start von Billigfliegern in Algerien.

Auch weitere staatliche Airline möglich

Den Markt der Inlandsflüge beherrschen derzeit die staatliche Air Algérie sowie Tassili Airlines, die der ebenfalls staatlichen Ölgesellschaft Sonatrach gehört. Präsident Tebboune macht deutlich, dass er die Luftfahrt ankurbeln will, auch wenn sich im privaten Sektor nicht schnell etwas tut. So erklärte er, wenn es nötig werde, werde man eine weitere staatliche Airline neben Air Algérie gründen.  Ziel sei eine bessere Ausnutzung der Flughäfen-Kapazitäten sowie die Schaffung neuer internationaler Verbindungen.

Die Flotte von Air Algérie besteht aus rund 55 Flugzeugen. Für die Kurz- und Mittelstrecke stehen Boeing 737-600, -700 und -800 zur Verfügung, für die Langstrecke Airbus A330-200 und für regionale Verbindungen ATR 72. Die Airline will ihre Flotte modernisieren. Tassili Airlines betreibt vier Dash 8 Q-400, vier Dash 8 Q-200 und sieben Boeing 737-800.

Mehr zum Thema

Air France und Transavia holen sich Algerien-Rechte von Aigle Azur

Air France und Transavia holen sich Algerien-Rechte von Aigle Azur

Air Algérie (Algerien)

Air Algérie darf endlich die Flotte erneuern

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin