Air Algérie (Algerien)

Regierung sagt JaAir Algérie darf endlich die Flotte erneuern

Schon lange will die Nationalairline des nordafrikanischen Landes neue Flieger. Jetzt hat Air Algérie das Okay der Regierung.

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Die Nationalairline von Algerien will schon lange neue Flugzeuge. Bekommen hat sie sie nie. Nun aber sei ein Plan zur Veräußerung alter und Anschaffung neuer Jets von den staatlichen Stellen abgesegnet worden, sagte Geschäftsführer Bakhouche Allèche der Nachrichtenagentur Algérie Presse Service. «Sobald die Finanzierungsmodalitäten vereinbart sind, werden wir Konsultationen mit Flugzeugherstellern aufnehmen.»

Welche Flieger ausgemustert und welche Modelle angeschafft werden sollen, sagte der Airline-Chef nicht. Bei allen Flugzeugtypen besitzt Air Algérie sowohl alte als auch verhältnismäßig neue Exemplare. Zur Ausmusterung zuerst anbieten könnten sich sieben ATR 72 und elf Boeing 737-600 und -800, die jeweils 17, 18 oder 19 Jahre alt sind. Bei den Airbus A330-200 haben fünf Jets mehr als 14 Jahre auf dem Buckel.

Nicht die erste Ankündigung

Die jüngsten Maschinen in der Flotte sind drei Boeing 737-800, zwei 737-700, drei ATR 72 und drei Airbus A330-200, die zwischen drei und fünf Jahre alt sind. Air Algérie hatte in den vergangenen Jahren bereits mehrmals Flugzeugkäufe angekündigt. Im September 2016 war von 40 Flugzeugen die Rede, im November 2018 immerhin noch von 30 Fliegern.

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