Airbus A320-200 von Alaska Airlines: Das Modell gehört ebenso noch zu Flotte wie A321 Neo, als Erbe von Virgin America. Neue Airbus-Flieger werden nicht hinzukommen.

30 A320 Neo storniertAlaska Airlines zieht Schlussstrich unter Airbus-Bestellungen

Airbus bekam im Oktober Bestellungen von drei Kunden über insgesamt 22 Flieger. Dagegen hat Alaska Airlines hat nach Stornierung keine offenen Orders mehr bei Airbus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Alaska Airlines hat mehrmals betont, dass der A320 Neo keine Zukunft in ihrer Flotte hat. Die offene Bestellung über 30 der Flugzeuge, die sie mit der Übernahme von Virgin America erhalten hatte, musste also aus Airbus’ Orderbuch verschwinden. Die Frage war jedoch wie.

Würde Alaska die Bestellung umwandeln oder eine Vertragsstrafe akzeptieren? Kürzlich hat die Fluggesellschaft kräftig Boeing 737 Max bestellt und damit schon angedeutet, welchen Weg sie wählt. Die am Freitag (5. November) veröffentlichte Order-Übersicht für Oktober von Airbus macht es nun offiziell: Alaska Airlines hat die Bestellung von 30 A320 Neo ersatzlos gestrichen. Damit hält die Fluglinie keine offenen Orders mehr beim europäischen Flugzeugbauer.

Bestellungen von drei Airlines

Im Gegenzug konnte Airbus im Oktober aber auch Bestellungen einsammeln. Die griechische Sky Express orderte einen zusätzlichen A320 Neo, die britische Jet 2 bestellte 15 A321 Neo. Und die türkische Pegasus Airlines stockte ihren A321-Neo-Auftrag um sechs zusätzliche Flugzeuge auf und erhält damit nun insgesamt 64 der Flieger.

Ein Blick auf die Details der Order-Übersicht zeigt, dass sich bei den A320-Neo-Bestellungen auch viele kleine Änderungen ergeben haben, vor allem in Asien. So erhalten Air China, BOC Aviation, CDB Leasing und Juneyao Airlines jeweils einen A320 Neo mehr als noch im September geplant. China Eastern Airlines, Indigo, Malta Medair und Shenzen Airlines bekommen sogar jeweils zwei der Flieger zusätzlich.

36 Auslieferungen im Oktober

Ein Teil dieser Orders lag schon vor und wurde nun erst dem jeweiligen Kunden zugeordnet. Die Zahl der Bestellungen von unbekannten Kunden sank nämlich um fünf A320 Neo. Bei den anderen Änderungen dürfte es sich um Verschiebungen handeln. Raum dafür bietet etwa, dass Air Asia Malaysia keine weiteren 13 A320 Neo mehr bekommt, wie zuvor geplant.

Ausliefern konnte Airbus im Oktober 36 Flugzeuge an 23 Kunden. Dabei waren Airbus A220-300, A319 Neo, A320 Neo, A321 Ceo und Neo, A350-900 und A380.

Mehr zum Thema

Alaska Airlines bestellt weitere zwölf Boeing 737 Max

Alaska Airlines bestellt weitere zwölf Boeing 737 Max

So könnte ein Airbus A321 Neo von Jet 2 über Leeds aussehen: Aus dieser Stadt stammt die Airline.

Jet 2 stockt Airbus-Bestellung zügig auf

A321 Neo in den Farben von Jet2: 36 Stück hat die Airline bestellt.

Jet 2 geht Boeing fremd und bestellt bei Airbus

Airbus A350-1000 bei der Farnborough Airshow: Bisher noch die längste Version des A350.

Airbus prüft zweite A350-Produktionslinie - und will bald über A350-2000 entscheiden

Video

6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.
Jahrelang gehörte der Airbus A330 auf der Strecke zwischen Zürich und Tel Aviv zum gewohnten Bild. Doch damit ist vorerst Schluss: Swiss stellt im Sommer 2027 sämtliche Flüge auf Airbus A321 Neo um.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack