Eine solche B737-400 steuerten die Piloten.

Geistesgegenwärtig bei Vogelschlag

Zwei Piloten von Alaska Airlines verhinderten mit Teamwork und Professionalität einen schlimmen Zwischenfall. Dafür erhalten sie einen Preis.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Kapitän Steve Cleary und sein erster Offizier Michael Hendrix reagierten blitzschnell. Während des Starts von der nur etwa 1900 Meter langen Startbahn in Sitka (Alaska) sah der Kapitän plötzlich einen großen Adler auf das Flugzeug zukommen. Nur Sekunden später kam es zum Vogelschlag: Der Adler geriet in die Turbine des Flugzeugs, die sofort in Flammen ausbrach - bei einer Geschwindigkeit von etwa 240 Kilometer pro Stunde.

Das Flugzeug der Alaska Airlines begann, nach rechts zu schlingern. Der Kapitän reagierte sofort - und blieb dabei erstaunlich ruhig: «Abbrechen!», gab er durch, und begann sofort mit den nötigen Notfallmaßnahmen für einen Startabbruch. Währenddessen informierte sein erster Offizier ihn kontinuierlich über Geschwindigkeit des Fliegers und die noch verbleibende Distanz bis zum Ende der Startbahn.

Keine Verletzten

Ganz am Ende des Rollfelds kam die schwankende Boeing B 737-400 zum Stehen. Verletzt wurde niemand, auch das Flugzeug blieb intakt. «Der Zwischenfall hätte ein tragisches Ende nehmen können», wird Alaska-Airlines-Chefpilot Tom Kemp in einer Pressemitteilung zitiert. Nur die Geistesgegenwärtigkeit der Piloten hätte Schlimmeres verhindert.

Für diese Leistung hat die internationale Air Pilots Association die beiden Piloten nun mit einem Preis geehrt. Cleary und Hendrix hätten die Situation «tadellos» gemeistert, begründet Lee Moak, Präsident der Vereinigung, die Entscheidung. «Wie sie in den Schreckenssekunden nach dem Vogelschlag gehandelt haben, zeigt ein ultimatives Maß an Professionalität, Können, Training und Teamwork.»

Mehr zum Thema

ticker-alaska-airlines-global

Alaska Airlines plant größte Lounge ihrer Geschichte - in Seattle-Tacoma

ticker-alaska-air

Alaska Air Group beschafft sich eine Milliarde Dollar

ticker-alaska-air

Boeing bringt virtuelle Pilotenschulung bei Alaska Airlines in den Regelbetrieb

ticker-alaska-air

Alaska Airlines will Frachtdeal mit Amazon neu verhandeln

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin