Flieger von Alas Uruguay: Die Airline will es besser machen als Pluna.

Neue FluggesellschaftAlas Uruguay startet noch diesen Monat

Uruguay hat wieder eine Fluggesellschaft. Noch in diesem Monat soll Alas Uruguay abheben, teilt die Airline selbst mit.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Der Start erfolgt mit einer ordentlichen Verspätung. Eigentlich hatte Alas Uruguay - ursprünglich einmal als Alas-U - schon im Frühjahr 2013 abheben wollen. Doch daraus wurde nichts. Verschiedene Hürden – zuletzt bereitete die Beschaffung der Flugzeuge Probleme – verzögerten  den Start immer weiter. Doch nun scheint die neue Fluggesellschaft Uruguays tatsächlich kurz vor dem Take Off zu stehen. Wie sie auf ihrer Internetseite verkündet, starten am 21. Dezember die Ticketverkäufe.

Die ersten Ziel, die Alas Uruguay mit ihrer Flotte von drei Boeing 737 ab der Basis Montevideo bedienen wird, sind Asuncion, Hauptstadt von Paraguay sowie Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Folgen sollen Santiago de Chile und Ziele in Brasilien wie Rio de Janeiro oder Sao Paulo, kündigt Alas Uruguay weiter an. Schon in der letzten Dezemberwoche soll der Betrieb losgehen.

Ehemalige Pluna-Mitarbeiter

Gegründet wurde Alas Uruguay von Ex-Mitarbeitern der pleite gegangenen Nationalairline Pluna. Die fand ihr Ende im Sommer 2012. Der Staat hatte 25 Prozent der Pluna-Aktien besessen und war nicht bereit, auch noch den Rest zu übernehmen. Diesen Rest hatte der ehemalige Aktionär Leadgate verkauft. Seither fand das Management keine neuen Geldgeber, die interessiert waren, die Aktien zu übernehmen und zusätzliches Geld einzuschießen.

Kein Wunder: zwischen 2007 und 2011 verlor das Unternehmen 100 Millionen Dollar. Alas Uruguay hofft, aus diesen Erfahrungen gelernt zu haben und es besser zu machen.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier