Nach sieben Monaten: Zambezi Airlines ist wieder flugbereit.

Zambezi Airlines darf wieder fliegen

Sieben Monate mussten die Flieger der afrikanischen Airline am Boden bleiben. Nun nimmt sie den Betrieb wieder auf.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die Fluggesellschaft sei «ein Risiko für die Passagiere», befand das Tourismusministerium von Sambia noch vor etwas mehr als einem halben Jahr. Sie erteilte Zambezi Airlines daher glattweg ein Flugverbot. Doch die Sicherheitsprobleme beseitigte die Fluggesellschaft inzwischen offenbar. Wie die Zeitung Zambia Daily Mail berichtet, nahm das Unternehmen den Flugbetrieb auf regionalen Strecken bereits wieder auf. Zunächst eröffnete es die Strecken nach Lusaka, Harare, Dar es Salaam, Johannesburg, Ndola und Lubumbashi wieder. Doch laut Geschäftsführerin Maureen Jangulo Dlamini sollen schon bald sehr viel mehr Flüge folgen.

Man habe während dem siebenmonatigen Flugverbot eine Lektion gelernt, erklärt Zambezis Südafrika-Verantwortlicher Michael Mujajati gemäß dem Internetportal UK Zambians. Nun werde man alles tun, um weiter am Markt zu bleiben. Zunächst wird der Betrieb mit einer 50-plätzigen Bombardier Canadair CRJ200 wieder aufgenommen. Man habe aber zwei Ersatzflieger bereit. Die Flugzeuge sind ursprünglich von South African Express.

Weiter auf schwarzer Liste

Vor dem Grounding im November 2011 hatte die Flotte aus drei Boeing B737-500 und einer Embraer EMB 120 bestanden. Übermüdete Piloten, defekte Sauerstoffmasken, kaputte Flieger - das waren nur ein Teil der Vorwürfe, die das Tourismusministerium damals gegenüber Zambezi erhoben hatte. Sie halte sich nicht an Sicherheitsvorschriften - sowohl die nationalen als auch die internationalen. Die Flugzeuge der Fluglinie seien nicht korrekt ausgerüstet. Außerdem sei das Kabinenpersonal nicht professionell geschult. Die Piloten hätten darüber hinaus viel zu lange Arbeitszeiten. Auch wenn die Regierung sie nun wieder fliegen lässt - Zambezi Airlines steht wie so viele afrikanische Fluglinien schon lange auf der schwarzen Liste der Europäischen Union, ebenfalls aus Sicherheitsgründen. Und daran ändert sich auch jetzt nichts.

Mehr zum Thema

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Airbus A330 von Brussels Airlines: Crews mit Zentralafrika-Einsätzen dürfen nicht mehr in die USA.

Wer nach Kinshasa flog, darf nicht mehr nach New York: Neue Regeln der USA fordern Brussels Airlines heraus

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack