Airbus A321 von Wow Air: Wird nicht mehr für den Billigflieger abheben.

Neue Billigfluglinie in IslandWow Air reloaded

In Island soll schon bald eine neue Billigairline starten. Daran beteiligt sind Ex-Manager der insolventen Wow Air - und ein potenter und bekannter Name aus der Luftfahrt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wiederholt gehen Airlines pleite. Doch das scheint Arnar Már Magnússon und Sveinn Ingi Steinþórsson nicht abzuschrecken. Und das, obwohl ihr ehemaliger Arbeitgeber eine dieser insolventen Fluggesellschaften ist. Die Ex-Wow-Air-Manager wollen in Island eine neue Fluggesellschaft gründen. Das Ganze läuft unter dem Arbeitstitel WAB Air. Es ist wohl nur ein provisorischer Name, denn die Buchstaben stehen für «We are back», wir sind zurück.

Die Pläne sind schon ziemlich konkret, wie die Zeitung Frettabladid berichtet. In diesem Herbst soll es bereits losgehen. Zunächst sollen 14 Destinationen in Europa und Nordamerika angesteuert werden. Sechs Flugzeuge soll die Flotte zunächst umfassen. In den kommenden zwölf Monaten werde man 500 Mitarbeiter einstellen und bereits rund eine Million Passagiere transportieren, so die optimistische Schätzung. Den Umsatz im ersten Jahr schätzen die Manager auf rund 150 Millionen Euro.

Familie Ryan ist involviert

Für solche Pläne braucht man Geld. Und das erhalten die Ex-Wow-Air-Leute von Aislinn Whittley-Ryan – einer Tochter des Ryanair-Gründers. Sie wird mit ihrer Beteiligungsgesellschaft Avianta Capital 75 Prozent an der neuen Airline halten. 40 Millionen Dollar investiert sie in die neue Fluggesellschaft. Der Rest gehört der Firma Neo, welche wiederum den isländischen WAB-Air-Gründern gehört.

Nicht an den Plänen beteiligt ist Wow-Air-Gründer Skuli Mogensen. Auch er hatte allerdings schon einmal Pläne geäußert, die Billigairline wiederzubeleben, und begann, dafür Geld zu sammeln. Doch derzeit ist es um Mogensen still geworden. Sollten seine ehemaligen Angestellten ihm zuvorkommen, kann er die Pläne wohl auch begraben. Für drei Fluglinien ist Island schlicht zu klein.

Mehr zum Thema

Airbus A321 von Wow Air: Keine Rettung durch Icelandair.

Icelandair lässt Wow Air fallen

Ex-Flieger von Wow Air: Die Fluglinie will zurück ins Geschäft

Wow Air soll schon bald wieder fliegen

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier