Flieger in Star-Alliance-Lackierung: Wohin geht die Reise?

Nur noch Teilabzug aus FrankfurtStar Alliance plant jetzt Doppel-Standort

Das Airline-Bündnis prüfte den Abschied aus Frankfurt. Jetzt will Star Alliance zumindest teilweise bleiben. Ein zweiter Sitz soll in Asien entstehen.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Das Airline-Bündnis Star Alliance prüft, seinen Sitz aus Frankfurt abzuziehen - das erfuhr aeroTELEGRAPH Anfang Februar aus informierten Kreisen. Als heißester Kandidat für einen neuen Standort wurde London gehandelt, aber auch Los Angeles, Zürich und Brüssel waren im Gespräch. Seitdem haben sowohl Politiker als auch der Flughafenbetreiber Fraport hinter den Kulissen bei der Star Alliance für einen Verbleib in Frankfurt geworben.

Das war offenbar zumindest teilweise erfolgreich. Wie aeroTELEGRAPH erfuhr, plant das Airline-Bündnis, zu dem auch Lufthansa gehört, mittlerweile nicht mehr einen kompletten Abzug. Stattdessen soll ein neues Büro in Singapur eröffnet und ein Teil der Arbeitsplätze dorthin verlagert werden. Die Chefs der Mitgliedsfluglinien sollen sich auf die Lösung mit zwei Standorten geeinigt haben. Star-Alliance-Mitarbeitende fürchten allerdings, dass Frankfurt zum Rumpfstandort werden könnte.

Prestigeträchtig für Stadt und Flughafen

«Der Vorstand der Star Alliance ist weiterhin damit beschäftigt, alle Aspekte der Geschäftstätigkeit der Allianz zu überprüfen», heißt es auf Anfrage von aeroTELEGRAPH seitens des Bündnisses. Dazu gehöre auch der Standort der Organisation. Der spiele eine wichtige Rolle bei der Positionierung der Allianz «und Umsetzung ihrer zukünftigen Strategien und im Einklang mit dem internationalen Charakter».

Die Star-Alliance-Zentrale ist kein riesiges Unternehmen, ihr Sitz aber prestigeträchtig für Stadt und Flughafen. Etwas mehr als 40 Mitarbeitende halten die Allianz dort zusammen, indem sie unter anderem Datenbanken erstellen, Produkte harmonisieren, sich um die Qualitätssicherung kümmern und neue Projekte entwickeln zu Themen wie Biometrie.

Mehr zum Thema

Lufthansa-Jet in Star-Alliance-Bemalung: Abflug.

Star Alliance möchte aus Frankfurt wegziehen

Flugbegleiter der 28 Mitglieder: Star Alliance feiert 20 Jahre.

Star Alliance passt die Strategie an

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker thales

Singapur setzt bei Flugverkehrskontrolle künftig auf KI-Unterstützung

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack